Schülerinnen und Schüler aus Pesaro zu Gast
Internationale Begegnung in Warendorf
Warendorf - Internationale Freundschaften knüpfen, kulturelle Unterschiede entdecken und den europäischen Gedanken aktiv leben – all das steht derzeit im Mittelpunkt eines Schüleraustauschs zwischen Warendorf und der italienischen Stadt Pesaro. Am heutigen Morgen wurde eine Gruppe italienischer Schülerinnen und Schüler offiziell im historischen Rathaus der Stadt Warendorf empfangen.
Die stellvertretende Bürgermeisterin Johannes Austermann begrüßte die Gäste herzlich und betonte in ihrer Ansprache die besondere Bedeutung solcher Begegnungen für das gegenseitige Verständnis in Europa. „Gerade in jungen Jahren sind persönliche Kontakte und gemeinsame Erlebnisse der Schlüssel zu einem offenen und toleranten Miteinander“, so Austermann.
Insgesamt 23 Jugendliche im Alter von 14 bis 15 Jahren sind gemeinsam mit zwei Lehrerinnen aus Pesaro angereist. Seit ihrer Ankunft am Vortag sind sie bei Gastfamilien von Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase (EF) und der Qualifikationsphase 1 (Q1) untergebracht. Neben dem schulischen Austausch steht vor allem das Kennenlernen des Alltags in deutschen Familien im Fokus.
Das abwechslungsreiche Programm in Warendorf bietet den Gästen bereits jetzt vielfältige Einblicke in die Region. So gehörte unter anderem ein Besuch im renommierten Landgestüt zu den ersten Programmpunkten. Darüber hinaus sind in den kommenden Tagen weitere Ausflüge geplant: Die Gruppe wird unter anderem die Städte Münster, Bochum und Enschede besuchen und dort kulturelle sowie historische Sehenswürdigkeiten erkunden.
Organisiert wird der Austausch vom Mariengymnasium Warendorf, das seit Jahren internationale Begegnungen fördert und damit einen wichtigen Beitrag zur interkulturellen Bildung leistet. Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler engagieren sich dabei gleichermaßen, um den Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt zu ermöglichen.
Der Schüleraustausch endet am kommenden Montag. Bis dahin stehen noch zahlreiche gemeinsame Aktivitäten, schulische Projekte und persönliche Begegnungen auf dem Programm – beste Voraussetzungen, um neue Freundschaften zu schließen und Europa ein Stück näher zusammenzubringen.













