Handgemachte Musik reißt das Publikum in der bestens gefüllten Eckkneipe mit
Jackfish aus Münster rocken die „Alte Frieda“
Warendorf - Wenn der raue Charme der „Alten Frieda“ auf die unbändige Energie ehrlichen Rock’n’Rolls trifft, dann darf sich das Publikum auf einen Abend freuen, der noch lange nachklingt. So geschehen am Samstagabend in der bestens gefüllten Kultkneipe, als die Band „Jackfish“ eindrucksvoll mit handgemachter Musik das wohlgeneigte Publikum begeisterte.
Schon beim ersten Titel des Abends wurde deutlich, dass die Musiker nicht nur ihr Handwerk verstehen, sondern auch eine tiefe Spielfreude mit auf die Bühnenbretter bringen. In der intimen Atmosphäre der „Alten Frieda“, die den Zuhörern die Möglichkeit bietet, den Künstlern ganz nah zu sein, entfaltete sich schnell ein Soundteppich, der sowohl durch druckvolle Rhythmen, als auch durch filigrane Gitarrenarbeit bestach. Besonders beeindruckend war das Zusammenspiel der Band, das wie ein gut geöltes Uhrwerk funktionierte und dennoch Raum für individuelle Glanzpunkte ließ.
Frontfrau Lena der Formation setzte dabei nicht nur stimmlich Akzente, die mal an den erdigen Blues, mal an klassischen Hardrock erinnerten, sondern gab zwischen den Stücken immer wieder Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Songs. So wurde der Abend zu einer Reise durch das Repertoire der Band, bei der es mal um den typischen Münsterländer Landregen, dann um das aktuell sonnige Wetter ging. Das Publikum dankte es mit begeistertem Applaus und ließ sich von der dynamischen Grundstimmung gerne mitreißen. Schlagzeug, Keyboard und Bass legten dabei den rhythmischen Grund, auf dem sich Sängerin Lena und Gitarrero Andi bestens entfalten konnten. Dass solche Abende in Warendorf möglich sind, ist nicht zuletzt dem Engagement von Jutta Weste und ihrem feinen Gespür für die lokale und regionale Musikszene zu verdanken.
Hingerissen war das Auditorium dann nicht nur bei den schnellen Nummern, sondern ebenso bei den ruhigeren Momenten des Sets. Erst nach mehreren Zugaben durften die Musiker dann zu später Stunde die Bühne verlassen.













