Sechs Jahrzehnte Leidenschaft für den Warendorfer Karneval
JUKA 441 feiert 60-jähriges Bestehen in der Alten Frieda
Warendorf - Ein Jubiläum, wie es karnevalistischer kaum hätte sein können: Am frühen Sonntagmorgen – für einige Jecken direkt im Anschluss an den Prinzenball – feierten die Warendorfer Jungkarnevalisten (JUKA 441) ihr 60-jähriges Bestehen in der Alten Frieda.
Gegründet wurde die JUKA 441 vor genau sechs Jahrzehnten von Otto Strotmeier, einem echten WaKaGe-Urgestein. Sein Ziel war es, auch die jüngeren, männlichen Karnevalisten aktiv in das Warendorfer Karnevalsgeschehen einzubinden und den närrischen Nachwuchs langfristig für den Karneval zu begeistern. Bis zur offiziellen Anerkennung als Formation der Warendorfer Karnevalsgesellschaft vergingen allerdings einige Jahre – erst 1975 wurde die JUKA schließlich offiziell unter das Dach der WaKaGe aufgenommen.
Heute zählt die jüngste Formation der WaKaGe-Familie 13 aktive Mitglieder und ist bei nahezu jedem öffentlichen Auftritt der Warendorfer Karnevalsgesellschaft mit dabei. JUKA-Präsident Luca Henkenjohann begrüßte zahlreiche ehemalige Mitglieder, Unterstützer, die Prinzengarde sowie selbstverständlich Prinz Matthias I. mit seiner Annemarie. Besonders freute er sich über das nahezu pünktliche und vor allem zahlreiche Erscheinen der Gäste nach dem intensiven Prinzenball.
Ein ganz besonderer Moment war die Anwesenheit ehemaliger Präsidenten: Tim Sawukaytis, Martell Rügge und Oliver Grothues ließen es sich nicht nehmen, der JUKA 441 zu diesem besonderen Anlass persönlich ihre Aufwartung zu machen.
Extra zum Jubiläum hatte die JUKA einen eigens entworfenen Jubiläumsorden anfertigen lassen, der großen Anklang fand und bereits reichlich Abnehmer hatte. Bevor der närrische Sonntag ausklang, statteten die Karnevalisten noch der KG Silber-Blau in Freckenhorst einen Besuch ab, ehe es gemeinsam mit den Beckumer Narren auf eine fröhliche Kneipentour durch die Warendorfer Altstadt ging.













