Hinschauen, zuhören, handeln: Warendorfer Wassersportverein stärkt Prävention
Klare Regeln für ein sicheres Miteinander im Wassersportverein
Der Warendorfer Wassersportverein e.V. setzt ein deutliches Zeichen für Sicherheit, Respekt und Verantwortung: Mit einem umfassenden Präventions- und Schutzkonzept zur Vermeidung interpersoneller und sexualisierter Gewaltschafft der Verein klare Strukturen, um allen Mitgliedern – unabhängig von Alter, Geschlecht oder persönlichen Voraussetzungen – ein geschütztes und vertrauensvolles Umfeld zu bieten.
Der Startschuss für das Konzept fiel bereits vor rund einem Jahr. In einem vereinsübergreifenden Workshop informierten und sensibilisierten sich Vorstand, Trainerinnen und Trainer aller Abteilungen sowie weitere engagierte Mitglieder intensiv zum Thema Gewaltprävention. Ziel war es von Anfang an, nicht nur theoretisches Wissen zu vermitteln, sondern konkrete und alltagstaugliche Lösungen für den Vereinsbetrieb zu entwickeln.
Unterstützt wurde der Verein dabei vom Kreissportbund Warendorf. Gemeinsam mit Inga Teckentrup, Fachkraft für Prävention sexualisierter Gewalt und Schutzkonzepte, wurden mögliche Risikobereiche analysiert, klare Verhaltensregeln formuliert und verbindliche Handlungsabläufe erarbeitet.
Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist die Benennung von drei speziell geschulten Ansprechpersonen im Verein. Sie stehen Mitgliedern bei Verdachtsmomenten oder konkreten Vorfällen vertraulich zur Seite, hören zu, beraten über mögliche nächste Schritte und koordinieren bei Bedarf weitere Maßnahmen. Zudem verfügen sie über Kontakte zu externen Beratungsstellen.
Mit dem neuen Schutzkonzept verfügt der Warendorfer Wassersportverein nun über verbindliche Spielregeln für ein respektvolles Miteinander und klare Orientierung im Ernstfall. Damit unterstreicht der Verein sein Engagement für ein sicheres Vereinsleben – und dafür, dass Wassersport in Warendorf vor allem eines bleibt: eine Freude für alle.













