Kolpingsfamilie Füchtorf kämpft mit überfüllten Altkleidercontainern
Kolpingsfamilie sucht Unterstützer und Helfer!
Seit über zehn Jahren betreut die Kolpingsfamilie Füchtorf drei Altkleidercontainer im Dorf und organisiert zusätzlich zweimal im Jahr eine Bring-Sammlung am Schützenplatz. Die Erlöse aus den Kleiderspenden fließen in viele gute Zwecke vor Ort – etwa in die Kindergärten, die Grundschule oder den LebensMittelPunkt.
Doch seit diesem Sommer stoßen die Ehrenamtlichen an ihre Grenzen: Die Container sind häufig bereits nach zwei Tagen voll. „Das können wir personell kaum noch stemmen“, berichtet der Vorsitzende Josef Obermeyer. Der Grund: Ein Mitbewerber hat seine Container im Ort aus wirtschaftlichen Gründen abgebaut. Seitdem landet das zusätzliche Spendenaufkommen bei Kolping – bei gleichbleibender Helferzahl.
Helfende Hände dringend gesucht
Die Kolpingsfamilie sucht daher dringend Unterstützung beim Leeren der Container und beim Sortieren der Kleidung. „Wer sich ein paar Stunden im Monat engagieren möchte, ist herzlich willkommen“, so Obermeyer. Interessierte können sich direkt bei ihm (Tel. 0175 1208089) oder bei den anderen Vorstandsmitgliedern melden.
Nicht alles ist Kleidung
Ein weiteres Problem: Immer wieder werden in den Containern Dinge entsorgt, die dort nichts zu suchen haben – Teppiche, Malerabfälle, Campingzubehör oder sogar Speisereste. „Das ist kein Müllplatz“, betont Obermeyer. Solche Fehlwürfe erschweren die Arbeit erheblich, denn verschmutzte oder lose Kleidung muss aufwendig neu verpackt werden und ist oft unbrauchbar.
Zukunft der Sammlung ungewiss
Trotz aller Schwierigkeiten möchte die Kolpingsfamilie die Kleidersammlung fortsetzen. Sollte sich jedoch keine personelle Entlastung finden, werden die Container zum Jahresende abgebaut. Stattdessen sind ab 2026 mehrere Bring-Sammlungen geplant. „Wir hoffen, so die Qualität der Spenden zu sichern und weiterhin nachhaltig helfen zu können“, sagt Obermeyer.













