„Korridor B“: Amprion beginnt Baugrunduntersuchung im Kreis Warendorf
Bis Anfang der 2030er Jahre wird das Unternehmen Amprion mit „Korridor B“ eine der leistungsstärksten Stromleitungen Deutschlands realisieren. Über zwei Erdkabelverbindungen fließt dann der klimafreundlich gewonnene Strom von den Küstenregionen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen nach Nordrhein-Westfalen.
Bevor „Korridor B“ Strom von der Nordseeküste ins Ruhrgebiet transportieren kann, arbeitet Amprion an vielen Stellen gleichzeitig. Damit die Gleichstrom-Erdkabelverbindungen zügig geplant werden können, finden bereits ab 2024 Baugrunduntersuchungen statt. In Telgte starten die Arbeiten im März.
Die Baugrunduntersuchungen gehört zu den üblichen Maßnahmen, die durchgeführt werden, bevor eine Stromleitung realisiert werden kann. Ziel ist, Daten und Messwerte der Böden und somit eine Entscheidungsgrundlage für den bestmöglichen Trassenverlauf und die passende Bauweise zu erhalten. Bohrungen und Sondierungen geben Auskunft über die Eigenschaften des Bodens – etwa die Beschaffenheit, die Zusammensetzung oder die Tragfähigkeit.
Bevor die Arbeiten starten, nimmt Amprion per Anschreiben Kontakt mit den betroffenen Flächeneigentümerinnen und -eigentümern sowie Nutzungsberechtigten auf. Gleichzeitig werden die Arbeiten ortsüblich bekannt gemacht. Eine Beschreibung der Maßnahmen und weitere Informationen rund um die Baugrunduntersuchungen finden sich zusätzlich auf der Projektseite im Internet: https://korridor-b.amprion.net/Baugrunduntersuchung/
Bildnachweis: Amprion - Björn Behrens













