Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 - Kreis Warendorf bleibt ein sicherer Landkreis
Kreis Warendorf - Die Polizei im Kreis Warendorf zieht für das Jahr 2025 eine insgesamt positive Bilanz. Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) zeigt: Die Sicherheitslage ist stabil – und der Kreis bleibt im Landesvergleich ein sicherer Standort.
Landrat Dr. Olaf Gericke betont: „Die Kriminalitätslage und Aufklärungsquote im Kreis Warendorf ist stabil, die Bilanz sehr gut. Die Kriminalitätsbelastung liegt deutlich unter der des Landes und wir sind weiterhin ein sehr sicherer Kreis in Nordrhein-Westfalen.“
Straftaten leicht gestiegen – Aufklärungsquote konstant hoch
Im Jahr 2025 wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizei NRW – Kreispolizeibehörde Warendorf – insgesamt 14.692 Straftaten registriert. Das sind 239 Fälle mehr als im Vorjahr (2024: 14.453) und entspricht einem moderaten Anstieg von 1,65 Prozent.
Die Aufklärungsquote (AQ) liegt bei 55,21 Prozent und bewegt sich damit weiterhin auf einem konstant hohen Niveau. Der Zehn-Jahres-Durchschnitt beträgt 55,65 Prozent.
Die sogenannte Kriminalitätshäufigkeitszahl (KHZ) – also die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner – stieg leicht auf 5.198 (2024: 5.102; 2023: 4.932). Im landesweiten Vergleich bleibt die Belastung im Kreis Warendorf jedoch weiterhin unterdurchschnittlich.
Diebstahl bleibt Schwerpunkt
Mit 5.480 Fällen machen Diebstahlsdelikte 37,30 Prozent aller Straftaten aus. Gegenüber 2024 bedeutet das einen Anstieg um 95 Fälle. Die Aufklärungsquote liegt bei 24 Prozent.
Besonders beim schweren Diebstahl zeigt sich eine Zunahme um 92 Fälle auf insgesamt 2.565 Delikte. Hier liegt die AQ bei 12,83 Prozent (2024: 15,49 Prozent).
Auch die Straßenkriminalität ging leicht zurück: Mit 3.530 Fällen wurden 60 Taten weniger registriert. Die Aufklärungsquote sank jedoch auf 19,43 Prozent (2024: 21,95 Prozent).
Vermögensdelikte rückläufig – Aufklärung deutlich verbessert
Positiv fällt die Entwicklung bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten aus: Die Fallzahlen sanken auf 1.986 Fälle(2024: 2.097). Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote deutlich auf 70,69 Prozent.
Beim Waren- und Warenkreditbetrug ist sogar ein erheblicher Anstieg der Aufklärungsquote zu verzeichnen: Sie kletterte um 22,16 Prozentpunkte auf 80,89 Prozent (2024: 66,60 Prozent).
Weniger Gewalt- und Körperverletzungsdelikte
Die Zahl der Körperverletzungen sank um 57 Fälle (-3,15 Prozent) auf 1.750 Delikte. Die Aufklärungsquote liegt hier mit 90,91 Prozent weiterhin auf sehr hohem Niveau.
Auch die Gewaltkriminalität ging zurück: Mit 510 Fällen (2024: 537) beträgt ihr Anteil an der Gesamtkriminalität lediglich 3,47 Prozent. Die AQ liegt stabil bei 80 Prozent.
Tatverdächtige: Anteil junger Menschen nahezu konstant
Im Jahr 2025 wurden 6.118 Tatverdächtige ermittelt. Davon waren 1.384 Personen unter 21 Jahre alt, was einem Anteil von 22,62 Prozent entspricht (2024: 22,36 Prozent). Damit bleibt der Anteil junger Tatverdächtiger nahezu unverändert.
Erfolgreiche Polizeiarbeit im Kreis Warendorf
Die Polizei des Kreises Warendorf blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Die stabile Sicherheitslage, eine konstant hohe Aufklärungsquote und rückläufige Zahlen in zentralen Deliktsbereichen belegen die kontinuierliche und engagierte Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Trotz einzelner Anstiege – insbesondere im Bereich Diebstahl – bleibt festzuhalten: Der Kreis Warendorf ist und bleibt ein vergleichsweise sicherer Landkreis in Nordrhein-Westfalen.













