14. September 2023 / Allgemein

Lagebericht zum Hochwasser in Warendorf

Feuerwehr und Stadt Warendorf informieren

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Lagebericht der Feuerwehr Warendorf und der Stadt Warendorf

Aufgrund starker Regenfälle in Bielefeld und Oelde zu Beginn der Woche ist der Pegelstand der Ems in Warendorf bis zur Nacht vom 13. auf den 14. September auf einen Scheitelpunkt von ca. 4,40m (Messpunkt Teufelsbrücke) angestiegen. Noch während Einsatzkräfte aus den Löschzügen der Feuerwehr Warendorf in Beelen am Mittwoch, den 13. September 2023 die dortige Feuerwehr bei der Bewältigung der Hochwasserlage unterstützten, wurden in Warendorf parallel vorbereitende Maßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt und weiteren Ämtern der Stadt  eingeleitet. 

Aufgrund der unklaren und vor allem dynamischen Entwicklung der Pegelstände, wurden von der Feuerwehr Sandsäcke vorbereitet. Unterstützt wurde diese Maßnahme durch die Bereitschaft eines Baustoffhändlers, im Bedarfsfall entsprechend kurzfristig und ohne Vorlaufzeit Füllsand zur Verfügung zu stellen.

Aufgrund der engmaschigen Abstimmung der Ämter untereinander, entschlossen Feuerwehr und Ordnungsamt am frühen Abend des 13. September, die kritischen Gefahrenpunkte im Kernstadtbereich gemeinsam und kontinuierlich abzufahren. Hier galt es in erster Linie den Wasserstand und den Zustand der Umgebung abzuschätzen, zu markieren und die Entwicklung zu protokollieren. Diese Vorgehensweise und zugleich Präsenz der Einsatzkräfte an den Gefahrenpunkten trug bei den Bürgerinnen und Bürgern zur Aufklärung der Ist-Situation bei und bot die Möglichkeit, betroffene Anlieger über möglicherweise anstehende Entwicklungen niedrigschwellig zu informieren. 

Am Abend des 13. September gegen 22 Uhr kamen sämtliche Verantwortliche im Bereich Zwischen den Emsbrücken für eine Lagebesprechung und Prognose für die Nacht zusammen. Zu diesem Zeitpunkt wurde bereits vermeldet, dass die Pegel im Bereich Rheda-Wiedenbrück und Beelen bereits abnahmen und zu einer möglichen Entspannung und Beruhigung der Situation beitragen können.

Aufgrund der Prognose für die Nacht, wurde eine engmaschige Beobachtung der Pegelstände und kritischen Gefahrenpunkte vereinbart. Diese Kontrollen in der Nacht verliefen ohne eine Verschärfung der Lage. 

Bei der Erkundung am Donnerstagmorgen, 14. September gegen 5:45 Uhr durch die Feuerwehr waren sinkende Pegel klar erkennbar. 

Die Lage an der Brückenbaustelle Stadtstraße Nord wurde vom THW betreut und am Donnerstagvormittag mit Booten erneut abgefahren. Die Gefahrenlage an der Brückenbaustelle ist aufgrund der deutlich sinkenden Pegelstände ebenfalls nicht mehr gegeben. Das THW hat daher seinen Einsatz gegen 16 Uhr beendet. 

Für die Feuerwehr Warendorf gab es keine Einsätze innerhalb der Stadt Warendorf durch überflutete Keller oder sonstige Lenzarbeiten. Aufgrund der dynamischen Lage herrschte in dieser Situation dennoch große Anspannung. Eine deutliche Entspannung der Pegelstände zeigte sich tatsächlich erst wenige Zentimeter vor der Einleitung weiterer Maßnahmen, wie dem Aufbau von Sandsäcken oder sonstigen Barrieren.

Alle Verantwortlichen bedanken sich daher ausdrücklich bei allen Einsatz- und Verwaltungskräften für die sehr gute und stets besonnene Zusammenarbeit während dieser für das gesamte Kreisgebiet anspruchsvollen Lage.

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