Landwirtschafts-Azubis erkunden Herstellung und Vermarktung von Maissaatgut
Warendorf/Everswinkel – Wie viele Schritte zwischen einer Maispflanze und einem fertigen Saatkorn liegen, lässt sich auf dem Papier gut erklären — lebendig wird es erst vor Ort. Deshalb besuchte die landwirtschaftliche Oberstufe des Paul-Spiegel-Berufskollegs Warendorf im Rahmen ihrer aktuellen Unterrichtsreihe zum Maisanbau das Everswinkeler Unternehmen farmsaat, einen europaweit tätigen Hersteller und Vermarkter von Maissaatgut.
Das noch junge Unternehmen, 2007 in Everswinkel gegründet, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Namen im europäischen Maismarkt entwickelt. Viele der Auszubildenden begegnen den Sorten bereits auf ihren Ausbildungsbetrieben und konnten nun die Produktionswege aus nächster Nähe kennenlernen.
Empfangen wurde die Gruppe mit großer Gastfreundschaft von Vorstandsmitglied Matthias Kühlmann und Produktmanager Christian Daut. Ein gemeinsamer Mittagssnack bot den Auftakt, bevor die Unternehmensvorstellung Einblick in Strukturen, Arbeitsfelder und mögliche zukünftige Berufsperspektiven gab.
Im fachlichen Teil widmete sich das Team von farmsaat der gesamten Kette der Saatgutherstellung: von Züchtungsverfahren und Vermehrung über die Ernte bis zur finalen Vermarktung. Die Auszubildenden erhielten damit ein vollständiges Bild eines Wirtschaftszweigs, der landwirtschaftliche Praxis, Forschung und Marktmechanismen eng miteinander verbindet.
Zum Abschluss bedankte sich die landwirtschaftliche Oberstufe für einen informativen und offenen Nachmittag in Everswinkel — ein Besuch, der das Unterrichtsthema deutlich greifbarer machte und zugleich einen Blick in mögliche berufliche Zukunftswege eröffnete.













