20. Februar 2023 / Allgemein

Lindwurm der Freude war noch nie so lange in der Altstadt unterwegs wie in diesem Jahr

Sessionsmotto „Warendorf feiert Karneval, bunte Stimmung überall“ wurde gut umgesetzt

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Lindwurm der Freude war noch nie so lange in der Altstadt unterwegs wie in diesem Jahr

Sessionsmotto „Warendorf feiert Karneval, bunte Stimmung überall“ wurde gut umgesetzt 

Warendorf. Na, das war doch endlich mal wieder Karneval pur. Selbst im Rheinland hätte man wohl nicht besser gefeiert. Fast 100 Zugnummern lang war der närrische Lindwurm, der sich am Rosenmontag durch die Altstadtgassen der Emsstadt schlängelte. Bunte Fußgruppen, ein fantasievoll gekleidetes Narrenvolk, Mottowagen, Musikkapellen und über 2000 aktive Karnevalisten feierten ausgelassen die fünfte Jahreszeit. Traditionell bildete der Prinzenliner von Uwe II. (Amsbeck), der Narrifant aus dem Kreideland, das Schlusslicht und natürlich den Höhepunkt des Karnevalszugs. Prinz Uwe II. und seine Annemarie Bea Hoffmann hatten alle Hände voll zu tun, das Narrenvolk mit reichlich Kamelle zu versorgen. Und das mit wachsender Begeisterung. Die Freude, einmal Prinz zu sein, war jedenfalls unübersehbar.

Die herausragendsten Wagen neben der Stusa-Kreation und dem neuen Prinzenwagen waren auf jeden Fall der Eigenbau der „Kita im Eichenwäldchen“, der als bunter Drachen ein Zeichen setzte, und der Wagen der Klasse 4a - die Narrifanten der Bodelschwinghschule. Nicht minder beachtet wurden die Fußgruppen der Altstadtfunken „Nase rot“, der Heinrich-Tellen-Schule und Echte Fründe, die den Karnevalszug bereicherten. Bei den Mottowagen wurde zum Beispiel der Ostbezirk zum wilden Westen und die KLJB Beelen tauschte Öl gegen Bier, während die Feuerwehr die Pripro im Dezember zu ihrem Thema machte.

Den Traum, einmal auf dem Prinzenwagen mitzufahren, konnten sich Waltraud und Nicole Gräffker erfüllen. Bei einer Mitgliederwerbeaktion der WaKaGe hatten die beiden Warendorferinnen das große Los gezogen und durften Prinz Uwe II. begleiten und natürlich auch Kamelle werfen.

Kleine amüsante Randbemerkung: Der Wagen der Sportschule der Bundeswehr hatte bereits nach fünfzig Metern Fahrt einen „Plattfuß“. „So wird das nichts mit unserer Verteidigung“, bemerkte WaKaGe-Präsident Hermann-Josef Schulze-Zumloh schmunzelnd. Gleichwohl war der Wagen mit dem platten Reifen schnell ausgetauscht und die Sportschule konnte wieder am Umzug teilnehmen. Es waren vielleicht insgesamt nicht ganz so viele Narren auf den Beinen wie anno dazumal. Aber einig waren sich sowohl die WaKaGe, als auch die Zuschauer, dass der Rosenmontagszug richtig gut gelungen war. Der närrische Lindwurm hat sich übrigens noch nie so lange durch die Altstadt geschlängelt, wie in diesem Jahr. Zum Abschluss ging's dann für den ein oder anderen Narren noch ins Festzelt auf dem Lohwall oder in die vielen Gaststätten der Altstadt.

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