4. November 2023 / Allgemein

Lockere Sprüche, coole Gags und jede Menge Kölsch

Volker Weininger stimmt die Warendorfer schon auf Karneval ein

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Lockere Sprüche, coole Gags und jede Menge Kölsch

Volker Weininger stimmt die Warendorfer schon auf Karneval ein

Warendorf. Er ist ein gefragter Büttenredner im Kölner Sitzungskarneval, bei den großen Fernsehsitzungen und ist auch dabei, wenn das Düsseldorfer Prinzenpaar gekürt wird. Seit 2012 ist Volker Weininger als „der Sitzungspräsident“ mit seinem mehrfach preisgekrönten Programm im rheinischen Karneval unterwegs. Am Freitag gastierte der Büttenredner im Hotel im Engel. Traditionell wird  die neue Session eine Woche vor Beginn der fünften Jahreszeit im Hotel im Engel bereits eröffnet. Hotelier Gerd Leve stellte den Künstler vor und erinnerte dabei an die Fahrten des Elferrates der WaKaGe zum Gürzenich und wie er dort Weininger als Kabarettist kennen und schätzen gelernt hat: „Wenn sie ein paar Stunden Büttenreden hinter sich haben und Volker Weininger auftritt, sind sie froh, dass dieser Entertainer mit ihnen auf Augenhöhe ist“. Denn Volker Weininger schickert ganz gerne während seines Programms. Und spätestens wenn er mit mäandernder Stimme über die schönen Dinge im Leben spricht, kann man sich vor Lachen nicht mehr halten. „Ich bin im Lockdown angefangen zu kochen“, ließ er sein Publikum wissen, „Eierlikör. Eine gute Flasche Doppelkorn, sechs Eier und dann die Eier weglassen.“ Der war schon ganz gut. Es sollte noch besser kommen, wenn er zum Beispiel über die Gleichberechtigung in seiner Ehe sprach. Seine Angetraute habe das Kind gestillt, weil er es nicht konnte. Er habe sich derweil schlafen gelegt, weil sie es nicht konnte. „Liebe ist doch, wenn beide vom Waldspaziergang zurückkommen.“ Selbstironisch nahm er sich selbst auf die Schippe, persiflierte den Karneval und gab sich durchaus auch gesellschaftskritisch. Da bekamen die „Querdenker“, „die nicht einmal geradeaus denken können“ ebenso ihr Fett weg, wie der Elferrat, der seine dreimonatige New Your-Tour allein durch den Schnapskonsum der eigenen Herrensitzung finanziert hat. „Den Rest haben wir übrigens gespendet.“ So ist das eben, wenn der Elferrat zur Heuschreckenplage der Gastronomie wird. Ein paar Fragen hatte Gerd Leve dann doch noch an den Sitzungspräsidenten. Was er denn mit dem ganzen Geld von „Wer wird Millionär“ gemacht habe, wollte Leve wissen. Volker Weininger hatte bei dem Günther Jauch-Quiz 32.000 Euro gewonnen. „Ich habe den Kredit für mein Auto abbezahlte und bin mit meiner Frau in den Urlaub gefahren.“ In Anspielung auf Tonprobleme an diesem Abend frotzelte er: „Und ich habe in ein sehr gutes Headset investiert.“ Kabarettist habe er eigentlich schon immer werden wollen, führte Weininger aus. In seinem früheren Leben sei er jedoch zunächst Pauker für Deutsch und Englisch gewesen. Bei rund 300 Auftritten pro Jahr  kam da natürlich die Frage auf, wie viel Kölsch er denn trinken würde. „Ich mache ja maximal zehn Auftritte am Tag“, sagte Weininger, „da geht schon mal 'ne Kiste bei drauf.“ Zum krönenden Abschluss eines amüsanten und kurzweiligen Abends, bei dem die Küche des Hauses ein schmackhaftes Menü servierte, wurde der Sitzungspräsident Volker Weininger noch vom amtierenden Karnevalsprinzen Uwe (Amsbeck), der Narrifant aus dem Kreideland, mit dem prinzlichen Orden ausgezeichnet. Besser kann ein Auftakt des Karnevals vor dem offiziellen Auftakt nicht sein.

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