13. Februar 2026 / Allgemein

Marienkantorei Warendorf stellt Weichen für 2026

Neuer Chorleiter präsentiert ambitioniertes Jahresprogramm

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Marienkantorei Warendorf stellt Weichen für 2026

Neuer Chorleiter präsentiert ambitioniertes Jahresprogramm

Warendorf – Mit viel Zuversicht und spürbarer Aufbruchsstimmung ist die Marienkantorei Warendorf in das neue Jahr gestartet. Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung begrüßte der erste Vorsitzende Jens Jährig zahlreiche Sängerinnen und Sänger. Präses Pfarrer Peter Lenfers unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung von Verlässlichkeit und gemeinschaftlichem Engagement: Regelmäßige Proben, musikalische Projekte und Konzerte stifteten Gemeinschaft – und genau dafür gebühre allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön.

Der formale Teil der Versammlung verlief zügig und ohne größere Diskussionen. Kassenwartin Doris Herbermann berichtete von einer stabilen finanziellen Lage. Sechs Neumitglieder verstärken seit dem vergangenen Jahr den Chor, sodass die Marienkantorei aktuell 76 aktive Sängerinnen und Sänger zählt. Die Kassenprüfer bescheinigten eine sorgfältige Arbeit; der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Mit großem Interesse verfolgten die Anwesenden den Jahresbericht von Schriftführerin Barbara Schulte. In gewohnt lebendiger Art ließ sie das Chorjahr 2025 Revue passieren. Zu den Höhepunkten zählten die musikalische Gestaltung der Ostermesse noch unter der Leitung des ehemaligen Chorleiters Holger Blüder, dessen Verabschiedung sowie die Begrüßung seines Nachfolgers Michael Schmitt-Prinz. Eindrucksvolle Bilder und Video-Clips – unter anderem vom Weihnachtsoratorium im Dezember – machten die musikalischen Momente noch einmal lebendig.

Spannung lag in der Luft bei der Abstimmung über den zukünftigen Probentag. Nach einer Übergangsphase am Donnerstag entschied sich die Mehrheit für eine Rückkehr zum traditionellen Dienstagabend. Bis Ostern wird noch donnerstags geprobt, anschließend findet die Chorprobe wieder dienstags statt.

Den Ausblick auf das kommende Jahr präsentierte Chorleiter Michael Schmitt-Prinz – und der hat es in sich. Zunächst steht zu Ostern die „Messe solennelle in c-moll“ von Louis Vierne auf dem Programm, ein eindrucksvolles Werk für gemischten Chor und zwei Orgeln. Darüber hinaus beteiligt sich die Marienkantorei am Sommerfest der Kirchenmusik (17. Juli), am Grillfest (23. Juli), an einer Goldhochzeit, am Marienlob zu Mariä Himmelfahrt sowie am Even-Song in Freckenhorst am 18. Oktober.

Der musikalische Höhepunkt des Jahres wird jedoch das große Konzert am 22. November 2026 in der Marienkirche sein. Zur Aufführung kommt das Requiem von Johannes Brahms – ein monumentales Werk für Chor, zwei Solisten, zwei Klaviere und Pauken. Anders als die traditionelle lateinische Totenmesse ist dieses Requiem in deutscher Sprache verfasst und versteht sich als Trostgesang für die Hinterbliebenen.

Ein ambitioniertes Projekt, wie der Chorleiter betonte – verbunden mit einem eindringlichen Appell an alle Mitglieder, regelmäßig an den Proben teilzunehmen. Die Marienkantorei Warendorf jedenfalls scheint bestens gerüstet für ein klangvolles Jahr 2026.

Narienkantorei

Der Vorstand der Marienkantorei Warendorf (v.l.) vorne: Christoph Schulze-Zumloh, Petra Freese, Andrea Rolf, hinten: Präses Peter Lenfers, Barbara Schulte, Doris Herbermann, Jutta Hülsmann, Christiane Rosche, Chorleiter Michael Schmitt-Prinz, Vorsitzender Jens Jährig, Martin Meier, Ulrich Reul.

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