Zweite Warendorfer Steeldart Open
Michael Böwing triumphiert in packendem Turnierfinale
Warendorf - Am Samstag flogen in den Räumlichkeiten der Warendorfer Sportunion am Hallenbad die Pfeile – und das auf hohem Niveau. Die zweiten Warendorfer Steeldart Open 2025 lockten 48 Spieler aus der ganzen Region an: Von Osnabrück bis Münster, von Telgte bis Beckum waren zahlreiche Dartsportler vertreten, um sich den inoffiziellen Titel des besten Darters im Kreis Warendorf zu sichern.
Schon ab dem Vormittag wurde konzentriert geworfen, gerechnet und gefeiert. Im Mittelpunkt standen neben dem Turniersieg auch die besten Statistiken – etwa der begehrte „Three-Dart-Average“ – sowie die mentale Stärke und Treffsicherheit der Teilnehmer.
Mit am Oche (so nennt man das Abwurffeld im Dart) standen auch Spieler des SC Preußen Münster, die in der zweiten Bundesliga aktiv sind. Sie zeigten nicht nur ihr Können, sondern motivierten auch die regionalen Herausforderer und unterstrichen damit die sportliche Klasse des Events.
Turnierorganisator und WSU-Vorsitzender der Dartabteilung Roland Samlaus zeigte sich rundum zufrieden: „Wir sind stolz, bei unserer noch jungen Dartabteilung bereits solch ein großes Teilnehmerfeld zu haben. Jeder konnte mitmachen, jeder konnte für eine Überraschung sorgen.“
Im spannenden Turnierverlauf setzte sich am Ende Michael Böwing aus Steinfurt durch – und das in beeindruckender Manier. Im Finale besiegte er Jimmy Ketzler, der zuvor Lokalmatador Lukas Lilienbecker (SC Preußen Münster) ausgeschaltet hatte, in nur 22 Minuten und acht Sätzen. Mit einer konstant starken Leistung gab Böwing im gesamten Turnierverlauf lediglich sechs Sätze ab – eine herausragende Bilanz, die den verdienten Turniersieg krönte.
Auch abseits des sportlichen Wettkampfs war die Stimmung bestens: Volle Halle, viel Applaus und reger Austausch unter den Spielern machten die Warendorfer Steeldart Open zu einem echten Highlight im regionalen Sportkalender.
Ausblick: Die Dartabteilung der Warendorfer Sportunion wächst weiter. „An jedem Trainingsabend haben wir mittlerweile über 30 Darter hier“, sagt Samlaus. „Wir haben schon jetzt eine starke Leistungsdichte im Team und blicken voller Zuversicht in die Warendorfer Dartzukunft.“













