21. April 2025 / Allgemein

Migration nach dem Zweiten Weltkrieg

Eine schwierige Erfolgsgeschichte?

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Migration nach dem Zweiten Weltkrieg – Eine schwierige Erfolgsgeschichte?

Vortrag in Sassenberg

Sassenberg - Am Montag, den 5. Mai 2025, lädt die VHS Warendorf gemeinsam mit dem Kreisheimat- und Geschichtsverein Warendorf sowie dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zu einem besonderen Vortragsabend ins Rathaus Sassenberg ein. Ab 19 Uhr spricht die Historikerin Dr. Julia Paulus zum Thema:
„Kriegsende und Migration: Zum schwierigen Umgang mit Flüchtlingen und Vertriebenen in Westfalen-Lippe (1945–1948)“.

In einer Zeit, in der die Diskussion um Aufnahme und Integration von Geflüchteten wieder an Bedeutung gewinnt, lohnt sich der Blick zurück: Wie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit den Millionen Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten umgegangen? Wie funktionierte Integration in Regionen wie dem Münsterland wirklich – und welche Spannungen prägten das Zusammenleben?

Dr. Paulus, Historikerin am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, beleuchtet in ihrem Vortrag die Nachkriegsjahre in Westfalen-Lippe, hinterfragt gängige Erzählungen und zeigt auf, wie ambivalent der gesellschaftliche Umgang mit den damaligen „Neubürgern“ war.

Der Eintritt kostet 5 Euro und ist an der Abendkasse zu zahlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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