Migration nach dem Zweiten Weltkrieg – Eine schwierige Erfolgsgeschichte?
Vortrag in Sassenberg
Sassenberg - Am Montag, den 5. Mai 2025, lädt die VHS Warendorf gemeinsam mit dem Kreisheimat- und Geschichtsverein Warendorf sowie dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zu einem besonderen Vortragsabend ins Rathaus Sassenberg ein. Ab 19 Uhr spricht die Historikerin Dr. Julia Paulus zum Thema:
„Kriegsende und Migration: Zum schwierigen Umgang mit Flüchtlingen und Vertriebenen in Westfalen-Lippe (1945–1948)“.
In einer Zeit, in der die Diskussion um Aufnahme und Integration von Geflüchteten wieder an Bedeutung gewinnt, lohnt sich der Blick zurück: Wie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit den Millionen Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten umgegangen? Wie funktionierte Integration in Regionen wie dem Münsterland wirklich – und welche Spannungen prägten das Zusammenleben?
Dr. Paulus, Historikerin am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, beleuchtet in ihrem Vortrag die Nachkriegsjahre in Westfalen-Lippe, hinterfragt gängige Erzählungen und zeigt auf, wie ambivalent der gesellschaftliche Umgang mit den damaligen „Neubürgern“ war.
Der Eintritt kostet 5 Euro und ist an der Abendkasse zu zahlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.













