André Wessel aus Warendorf mit öffentlicher Belobigung geehrt
Mutiger Einsatz von André Wessel rettet Leben
Warendorf/Münster, 24. März 2025 – Mit großem Mut, Entschlossenheit und einem ausgeprägten Sinn für Verantwortung hat André Wessel aus Warendorf bewiesen, was Zivilcourage im besten Sinne bedeutet. Für seine heldenhafte Rettungstat wurde ihm heute eine öffentliche Belobigungsurkunde durch Regierungspräsident Andreas Bothe überreicht.
Am 3. März 2023 war Wessel auf der Velsener Straße in Warendorf unterwegs, als er auf einen verunfallten, auf der Seite liegenden Pkw aufmerksam wurde. Bereits aus der Entfernung war die Gefahr deutlich: Kraftstoff lief aus dem Wagen, Rauch stieg auf. In diesem hochgefährlichen Moment zögerte der gelernte Feuerwehrmann nicht – er handelte sofort.
Mit bemerkenswerter Geistesgegenwart verschaffte sich André Wessel einen Überblick über die Lage und erkannte eine desorientierte Person im Inneren des Fahrzeugs. Mehrfach versuchte er, die Windschutzscheibe einzuschlagen – vergeblich. Doch über die Fahrertür gelang es ihm schließlich, den Unfallopfer aus dem Auto zu befreien – nur wenige Augenblicke bevor das Fahrzeug in Flammen aufging und wenig später im Vollbrand stand.
Regierungspräsident Andreas Bothe zeigte sich tief beeindruckt vom couragierten Einsatz des Warendorfers:
„Durch Ihr geistesgegenwärtiges Verhalten haben Sie ein Menschenleben gerettet. In einer äußerst gefährlichen Situation haben Sie nicht nur die Ruhe bewahrt, sondern auch beherzt gehandelt. Für Ihr vorbildliches Verhalten, Ihren Mut und Ihre Mitmenschlichkeit darf ich Ihnen heute mit großer Anerkennung eine öffentliche Belobigungsurkunde überreichen.“
Auch wenn Wessel selbst bescheiden bleibt, ist sein Handeln alles andere als selbstverständlich. Seine Tat erinnert eindrucksvoll daran, wie wichtig couragiertes Verhalten in Notsituationen ist – und welch großen Unterschied ein einzelner Mensch machen kann.

Regierungspräsident Andreas Bothe (l.) überreichte André Wessel aus Warendorf eine Belobigungsurkunde für seine Rettungstat.
Bildquelle: Bezirksregierung Münster













