17. Januar 2026 / Allgemein

Nächtlicher Einsatz für unsere Sicherheit

Kreis Warendorf gut gerüstet für Eis und Schnee

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Kreis Warendorf gut gerüstet für Eis und Schnee

Nächtlicher Einsatz für unsere Sicherheit

Eis, Schnee und klirrende Kälte – während viele Menschen noch schlafen, sind sie bereits im Einsatz: die Mitarbeiter der Kreisbauhöfe Beckum und Warendorf. Für ihr großes Engagement im Winterdienst hat Verkehrsdezernent Michael Ottmann den Kolleginnen und Kollegen jetzt ausdrücklich gedankt – auch im Namen des Landrates.

Seit dem 21. November haben die rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insgesamt 33 Winterdiensteinsätzegefahren. Besonders fordernd war der Zeitraum vom 26. Dezember bis zum 12. Januar, in dem nahezu täglich – teils sogar mehrfach – ausgerückt werden musste. Allein in diesen knapp drei Wochen wurden 27 Einsätze absolviert.

Winterdienst bedeutet dabei häufig Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten: Start ist oft bereits nachts um 3 Uhr, ein weiterer Einsatz folgt am späten Nachmittag gegen 17 Uhr. Jeder der beiden Bauhöfe betreut vier große Streustrecken auf den Kreisstraßen sowie zwei kleinere Strecken, auf denen Radwege entlang der Kreisstraßen geräumt und gestreut werden. Je nach Witterung dauert eine komplette Tour rund vier Stunden.

Besonders früh begann der Einsatz am 12. Januar: Bereits um 1 Uhr nachts rückten die Fahrzeuge aus, um der angekündigten Eisglätte zuvorzukommen. „Durch den konzentrierten Einsatz in der Nacht konnten wir die Gefahren deutlich minimieren“, so Ottmann.

Beim gemeinsamen Treffen am Bauhof in Warendorf würdigte der Verkehrsdezernent am Freitag, 16. Januar, den hohen persönlichen Einsatz der Mitarbeiter:
„Mit Ihrer Arbeit tragen Sie im Winter maßgeblich zur Verkehrssicherheit auf unseren Straßen und Radwegen bei. Dafür gebührt Ihnen unser aller Dank.“
Als kleines Zeichen der Anerkennung überreichte er im Namen des Landrates einen Grillgutschein, der bei einem gemeinsamen Grillabend in der wärmeren Jahreszeit eingelöst werden soll.

Auch die Organisation hinter den Einsätzen läuft auf Hochtouren: Zu Winterbeginn waren rund 1.225 Tonnen Streusalzeingelagert, davon wurden bislang etwa 1.070 Tonnen verbraucht. Gestreut wird ausschließlich Feuchtsalz (FS30) – eine Mischung aus Salz und Sole.
„Feuchtsalz wirkt schneller, bleibt besser auf der Fahrbahn haften und reduziert den Salzverbrauch insgesamt“, erklärt Amtsleiter André Hackelbusch, der die Winterdiensteinsätze koordiniert. Die benötigte Sole wird direkt auf den Bauhöfen aus dem dort gelagerten Trockensalz hergestellt.

Der Bauhof Warendorf ist für den Nordkreis zuständig, der Bauhof Beckum für den Südkreis. Die Grenze verläuft ungefähr entlang einer Linie von Sendenhorst-Albersloh bis Oelde-Lette. Im Einsatz sind pro Bauhof unter anderem ein LKW mit Aufsatzstreuer, drei Unimogs, ein Schmalspurfahrzeug sowie ein Bully mit Anhängerstreuer.

Dank regelmäßiger Nachbestellungen innerhalb von 48 Stunden und eines vertraglich gesicherten Salzkontingents von 2.500 Tonnen für zwei Jahre ist der Kreis auch für weitere Winterlagen gut vorbereitet.

„Wir sind froh und dankbar, Kollegen in unseren Reihen zu haben, die bei Eis, Schnee und Kälte mitten in der Nacht ausrücken, damit wir am nächsten Morgen sicher unterwegs sein können“, betonte Ottmann abschließend.

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