Narren feiern überwiegend friedlich
Polizei zieht überwiegend positive Zwischenbilanz
Die Jecken im Kreis Warendorf haben am Wochenende ausgelassen – und größtenteils friedlich – gefeiert. Wie die Polizei mitteilt, verliefen die Karnevalstage von Freitagabend (13.02.2026) bis Sonntagmorgen (15.02.2026) weitgehend ruhig.
Zwischen Schunkeln, Umzügen und Partystimmung kam es lediglich zu fünf Einsätzen mit Karnevalsbezug. Gleichzeitig kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 313 Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer – darunter Autofahrer, Radler, Kradfahrer sowie Nutzer von E-Scootern und Pedelecs.
Alkohol am Steuer: Zwei Fälle in Telgte
In Telgte fiel am frühen Sonntagmorgen gegen 0.40 Uhr eine 22-jährige Autofahrerin aus Köln auf der Straße Delsener Heide durch deutlich überhöhte Geschwindigkeit auf. An der K 50 stoppten Beamte das Fahrzeug, nachdem die Fahrerin Anhaltesignale zunächst ignoriert hatte. Ein freiwilliger Atemalkoholtest verlief deutlich positiv – die junge Frau räumte ein, zuvor Alkohol konsumiert zu haben.
Bereits am Samstag gegen 18 Uhr war in Telgte ein 49-jähriger Pedelec-Fahrer auf der Straße Münstertor unterwegs, obwohl er erheblich alkoholisiert war. Auch hier schritt die Polizei ein.
Widerstand in Ennigerloh
In Ennigerloh erhielt ein 36-jähriger Mann im Rahmen der Feierlichkeiten mehrere Platzverweise. Da er diesen nicht nachkam, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Dabei zeigte sich der Mann zunehmend aggressiv, sperrte sich und trat in Richtung der Beamten. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Die Polizei macht deutlich: Gegen Störer und Straftäter wird konsequent vorgegangen. Alkohol- und Verkehrskontrollen bleiben fester Bestandteil der Einsätze – auch an den kommenden Karnevalstagen.
Der Appell der Polizei:
Wer feiern möchte und Alkohol oder andere berauschende Mittel konsumiert, sollte den Heimweg frühzeitig planen – etwa durch Fahrgemeinschaften, Bus, Bahn oder Taxi.
Für die anstehenden Veranstaltungen – insbesondere am heutigen Sonntag und am Rosenmontag – wünschen die Einsatzkräfte allen Karnevalisten fröhliche und sichere Stunden.
Im Notfall gilt weiterhin: 110 wählen.













