Führung durch die „Essbare Stadt“ in Warendorf
Naschen ausdrücklich erlaubt
Warendorf - Gemüse, Kräuter und Obst mitten im öffentlichen Raum – und das nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Ernten und Probieren. Wie dieses besondere Konzept in Warendorf umgesetzt wird, können Interessierte bei einer Führung durch die „Essbare Stadt“ am Sonntag, 28. Juni kennenlernen.
Treffpunkt ist um 11 Uhr an den Hochbeeten am Emskolk. Von dort aus führt die Permakultur-Gestalterin Cornelia Kalkhoff die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einem rund eineinhalbstündigen Rundgang zu verschiedenen Stationen des Projekts. Dabei erläutert sie die Idee hinter der „Essbaren Stadt“ und gibt Einblicke in die praktische Umsetzung vor Ort.
Auf inzwischen rund 20 öffentlichen Grünflächen in Warendorf werden Obst, Gemüse und Kräuter angebaut. Die Beete werden von zahlreichen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern gepflegt. Das Besondere dabei: Die Erträge stehen allen Menschen offen. Wer vorbeikommt, darf ausdrücklich probieren und die Vielfalt der essbaren Pflanzen entdecken.
Das Projekt verbindet Nachhaltigkeit, Umweltbildung und Gemeinschaft. Es schafft neue Begegnungsorte im Stadtgebiet und macht gleichzeitig erlebbar, wie Lebensmittel wachsen und welche Bedeutung regionale und nachhaltige Ernährung haben können.
Unterstützt wird die „Essbare Stadt“ von der Stadt Warendorf, Bund und Land Nordrhein-Westfalen sowie der Bürgerstiftung Warendorf.
Die Führung bietet allen Interessierten die Gelegenheit, das Projekt näher kennenzulernen, mehr über Permakultur und nachhaltige Stadtgestaltung zu erfahren und Warendorf einmal aus einer ganz besonderen Perspektive zu entdecken.













