Stadt Warendorf setzt sich für Igel-Schutz ein
Neue Igelburgen im Emsseepark errichtet
Warendorf – Der westeuropäische Igel steht laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) erstmals auf der Roten Liste als „potenziell gefährdet“. Um die kleinen, nachtaktiven Tiere in den kalten Monaten zu unterstützen, hat die Stadt Warendorf im Emsseepark mehrere Igelburgen errichtet. Diese Unterschlüpfe bieten Igeln eine geschützte Zuflucht und sollen dazu beitragen, die heimische Igelpopulation zu stärken.
Die Entscheidung der IUCN, den Igel als „potenziell gefährdet“ einzustufen, rückt den Schutz des beliebten Wildtiers stärker in den Fokus. In städtischen Gebieten sind Igel besonders bedroht, da natürliche Lebensräume knapp werden und der Verkehr eine große Gefahr darstellt. Die Initiative in Warendorf zeigt, wie Kommunen gezielt zur Arterhaltung beitragen können. „Wir hoffen, dass die Igelburgen im Emsseepark für viele Tiere ein sicherer Zufluchtsort im Winter werden und damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der lokalen Igelpopulation leisten,“ erklärt ein Vertreter der Stadtverwaltung.
Die Igelburgen bestehen aus wetterfesten, umweltfreundlichen Materialien und sind an ruhigen Stellen im Park platziert, um den Tieren eine ungestörte Winterruhe zu ermöglichen. Sie bieten Schutz vor Feuchtigkeit und Kälte und sind durch die Nähe zur Natur bestens geeignet, um Igeln ein möglichst artgerechtes Winterquartier zu schaffen.













