Joshua bekommt dringend benötigtes Spezialauto
Neue Mobilität für Joshua – Hilfe, die den Alltag verändert
Warendorf - Für den siebenjährigen Joshua aus Warendorf bedeutet Mobilität weit mehr als nur von A nach B zu kommen – sie bedeutet Teilhabe, Therapie und ein Stück Freiheit im Alltag. Möglich wird genau das nun durch eine großzügige Unterstützung des Vereins Aktion Kinderträume, der die Anschaffungskosten für einen behindertengerecht umgebauten Mercedes Citan im Wert von 39.000 Euro übernimmt.
Joshua lebt seit seiner Geburt mit der seltenen genetischen Erkrankung NALCN, die schwerwiegende neurologische Beeinträchtigungen mit sich bringt. Die Erkrankung führt unter anderem zu Epilepsie, motorischer Unruhe und massiven Entwicklungsverzögerungen. Für seine alleinerziehende Mutter ist die tägliche Pflege ihres Sohnes mit enormen körperlichen und organisatorischen Herausforderungen verbunden – Herausforderungen, denen sie sich mit bemerkenswerter Stärke stellt, während sie gleichzeitig eine Ausbildung absolviert, um ihrer Familie eine langfristige Perspektive zu schaffen.
Umso wichtiger ist für die kleine Familie ein verlässliches Fahrzeug, das den täglichen Anforderungen gerecht wird. Der bisherige Wagen war aufgrund seines Alters und zahlreicher Reparaturen längst zur Belastung geworden. Mit dem neuen Spezialfahrzeug erhält Joshua nun die Möglichkeit, sicher und zuverlässig zu Therapien, Arztterminen und sozialen Aktivitäten zu gelangen.
Möglich wurde dieses bewegende Hilfsprojekt auch durch das Engagement von Angèle und Karsten Reker. Das Inhaber-Ehepaar der gleichnamigen Bäckerei und enge Freunde der Familie hatte anlässlich seiner Geburtstage auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Spenden für Joshua gebeten. Mit großem Erfolg: 9.000 Euro kamen bei der Aktion zusammen und flossen vollständig in die Finanzierung des Fahrzeugs.
„Wir freuen uns sehr, der Familie auf diesem Weg ein Stück Alltagserleichterung ermöglichen zu können“, betont Margit Tönnies, Schirmherrin von Aktion Kinderträume. Zugleich dankte sie den zahlreichen Unterstützern, deren Hilfsbereitschaft dieses Projekt erst möglich gemacht habe.
Die Geschichte von Joshua zeigt eindrucksvoll, wie viel gesellschaftliches Engagement bewirken kann: ein Stück mehr Sicherheit, ein Stück mehr Selbstständigkeit – und vor allem ein Stück mehr Lebensqualität für ein Kind, das tagtäglich große Herausforderungen meistert.













