Brückenneubau in Warendorf muss vor Fertigstellung saniert werden
Betonprobleme verzögern Brückenneubau in Warendorf
Warendorf – Der Neubau der Brücke auf der Stadtstraße Nord in Warendorf steht vor einer unerwarteten Herausforderung: Noch bevor die Brücke fertiggestellt ist, muss sie bereits saniert werden. Die Stadt Warendorf hat bestätigt, dass Probleme mit der Betonstärke des Überbaus aufgetreten sind.
Konkret betreffen die Mängel den Abstand zwischen der Betonoberkante und dem Stahl im Beton, der teilweise stark variiert. Diese Abweichungen reichen von "zu wenig" bis "zu viel", jedoch sind die genauen Ursachen dafür noch unklar. Ein Statiker hat die Situation bereits begutachtet, und es wurden regelmäßige Überprüfungen der Konstruktion veranlasst.
Um die Mängel zu beheben, müssen die betroffenen Stellen entweder abgefräst oder aufgefüllt werden. Die verantwortliche Baufirma arbeitet derzeit an einem entsprechenden Sanierungskonzept. Nach Abschluss der Sanierung können die Arbeiten an weiteren Teilen der Brücke, wie dem Brückengeländer und dem Straßenbelag, fortgesetzt werden. Diese Arbeiten sollten ursprünglich bereits im Frühling abgeschlossen sein.
Ob sich der Gesamtterminplan der Brückenfertigstellung aufgrund dieser Verzögerungen ändert, ist derzeit noch unklar. Geplant war, die Brücke Ende nächsten Jahres für den Verkehr freizugeben.













