DJK Wacker Mecklenbeck dominiert Hallenkreismeisterschaften der Frauen
Geringes Zuscherinteresse bei den 21. Frauen Hallenkreismeisterschaften
Die diesjährigen Hallenkreismeisterschaften der Frauen in der Bundeswehrsportschule standen unter einem zwiespältigen Stern. Während auf dem Platz ansprechende Leistungen gezeigt wurden, blieben die Ränge weitgehend leer. Insbesondere die Teams aus dem Kreis Warendorf mussten sich der Übermacht der Münsteraner Mannschaften beugen, was den Wettbewerb über weite Strecken zu einer einseitigen Angelegenheit machte.
Schon die Endrundespiele der heimischen Mannschaften ließen wenig Raum für Hoffnungen auf einen Titelgewinn. Von den Teams aus dem Kreis Warendorf erreichten lediglich DJK RW Alverskirchen und der BSV Ostbevern die Finalrunde, während die Warendorfer Sportunion als Ausrichterteam mit nur einem Sieg in der Endrunde bereits frühzeitig ausschied. Trotz aller Bemühungen blieben die Vertreter des Kreises in der entscheidenden Turnierphase chancenlos.
Im Halbfinale dominierten die Münsteraner Teams klar: DJK Wacker Mecklenbeck bezwang BW Aasee souverän mit 4:0, während Amelsbüren das Team von Westfalen Kinderhaus ohne Probleme ausschaltete. Das Finale zwischen den Ortsteilnachbarn Mecklenbeck und Amelsbüren war zwar hart umkämpft, endete aber mit einem verdienten 3:2-Sieg für die Favoritinnen aus Mecklenbeck.
Doch trotz dieser sportlich sehenswerten Leistungen drängt sich die Frage auf, warum ein Turnier dieser Bedeutung auf so wenig Interesse stieß. Norbert Krevert, Fußball-Kreisvorsitzender, zeigte sich über die überschaubaren Zuschauerzahlen enttäuscht. Eine plausible Erklärung lieferte er selbst: Die lange Anreise für die Fans der Münsteraner Mannschaften könnte ein Grund gewesen sein. Dennoch bleibt offen, ob die Wahl des Austragungsortes oder die Organisation insgesamt optimal waren.
Auch Andreas Wienker von der Sparkasse Münsterland Ost, der als Sponsor die Pokale überreichte, zeigte sich über die geringe Zuschauerresonanz verwundert. Ein solches Desinteresse mindert die Wertschätzung für die Athletinnen, die trotz der Umstände beeindruckende Leistungen zeigten.
Zusammenfassend bleibt ein geteiltes Bild: Während DJK Wacker Mecklenbeck verdient den Titel holte und auf dem Spielfeld kaum Zweifel an ihrer Klasse ließ, wirft das Desinteresse der Zuschauer und die Dominanz der Münsteraner Teams Fragen für die Zukunft der Hallenkreismeisterschaften auf. Veranstalter und Kreisverbände müssen gemeinsam an Lösungen arbeiten, um diesen Wettbewerb attraktiver und zugänglicher zu gestalten.













