30. September 2019 / Allgemein

Es ist ein Schatz geworden

Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes in Müssingen

Es ist ein Schatz geworden

Thomas Böckenholt kam aus Lob, Dank und Begeisterung kaum heraus. Der 1. Vorsitzende des SC-Müssingen, übernahm am Sonntagmittag die ersten Worte bei der offiziellen Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes in Müssingen. Da war der Platz allerdings längst in Funktion, denn bereits seit dem Morgen spielten diverse Nachwuchsmannschaften aus dem Kreis und konnten das „tolle Gefühl unter den Füßen“ (Böckenholt) genießen.

Natürlich gab es für die 100 x 64 Meter große „Rasenfläche“ nebst Weitsprunggrube und Laufbahn einen großen Bahnhof, der allerdings angesichts des regnerischen Wetters nicht so groß ausfiel wie gedacht. Rund 150 Menschen wohnten der offiziellen Eröffnungsfeierlichkeit bei, allerdings verteilte sich viel über den gesamten Tag, für den ein umfangreiches Programm geplant war.

Böckenholt ließ in seinen Dankesworten niemanden aus. Die Sponsoren Sparkasse, Volksbank,  Hofladen Austermann sowie Gaby und Alexander Benter stellte er besonders heraus, da bereits sie für ein Drittel der Eigenleistung verantwortlich zeichneten. Auch Feuerwehr und die Gaststätte zum Fensterberg erhielten sein besonderes Lob für ihre Bemühungen. Er dankte der Familie Reher und der Familie Tegelkamp, die nie Aufhebens um ihre Leistungen gemacht hätten. Zugleich dankte er allen anderen, die er nicht namentlich erwähnen konnte und richtete einen speziellen Gruß an die Milteraner, die durch ihren Verzicht auf einen eigenen Platz das Projekt erst wirklich ermöglicht haben.

Bürgermeister Axel Linke ließ Zahlen sprechen. 750.000 Euro betragen die Gesamtkosten, 50.000 Euro erbrachte der Verein, vor allem mit Hilfe von 125 Patenschaften und den genannten Spenden, in Eigenleistung. Er zeigte sich stolz darüber, wie kurzfristig das Ganze realisiert werden konnte. „Ein gewaltiges Projekt für die Region und für die nächsten Jahrzehnte“, so Linke.

Die unterstrich Thomas Böckenholt. „Es ist ein Schatz geworden“, resümierte er. Der alte Platz sei nicht wiederzuerkennen und das Sportlerheim komme erst jetzt richtig zur Geltung. Bevor offiziell ein symbolisches Band zerschnitten werden konnte, segnete Pfarrer Rainer Hermes den Platz.

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