6. Oktober 2019 / Allgemein

Gesamttreffen der Selbsthilfegruppen im Kreishaus

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Zu einem Gesamttreffen der Selbsthilfegruppen im Kreis Warendorf hatte das Gesundheitsamt des Kreises gemeinsam mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle eingeladen. Gesundheitsamtsleiter Dr. Wolfgang Hückelheim begrüßte 27 Selbsthilfe-Aktive aus 16 Gruppen im Warendorfer Kreishaus. Aktuell gibt es 86 aktive gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen im Kreis Warendorf.

Im Mittelpunkt des Treffens stand die Vorstellung der Hauptaufgaben des Gesundheitsamtes. So informierte Dr. Hückelheim u.a.  über die Tätigkeiten des Sachgebietes Medizinischer Dienst, des Sozialpsychiatrischen Dienstes und des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. „Im Gesundheitsamt finden aber keine Patientenbehandlungen statt“, klärte Dr. Hückelheim die Anwesenden auf.

Darüber hinaus wurde deutlich, in welchen Bereichen eine Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsamt und der Selbsthilfe besteht. So ist z.B. eine Vertreterin der Selbsthilfe-Kontaktstelle Mitglied in der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Kreis Warendorf. Auch die Kontakt- und Beratungsstelle des Sozialpsychiatrischen Dienstes für Menschen mit psychischen Erkrankungen gehört zur Selbsthilfe. Hier können sich Betroffene untereinander austauschen, ihre Freizeit gestalten oder einfach eine Tasse Kaffee genießen.

Eindrucksvoll berichteten zudem die Selbsthilfegruppen Chronischer Schmerz in Warendorf, Eltern hochbegabter Kinder in Warendorf, "Miteinander reden - gesund bleiben" - Selbsthilfegruppe für russische Migrantinnen und Migranten in Warendorf, Gehörlose in Ahlen sowie das das Trauercafé Oelde über ihre Arbeit in den Gruppen.

Die Vertreterinnen der Selbsthilfe-Kontaktstelle im Kreis, Christiane Vollmer und Sabine Tenambergen, informierten über die geplanten Änderungen zur Selbsthilfeförderung der Krankenkassen ab dem 1. Januar 2020. Zukünftig müssten die gesetzlichen Krankenkassen 70% (statt bisher 50%) des Selbsthilfebudgets für die Pauschalförderung von Selbsthilfegruppen und 30% (statt bisher 50%) der Fördermittel zur Projektförderung zur Verfügung stellen, so die Fachkräfte.

Weitere Informationen zu den vorgestellten, aber auch zu allen anderen Selbsthilfegruppenthemen im Kreisgebiet sind bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle erhältlich (Kontakt: Sabine Tenambergen und Christiane Vollmer, Tel: 0 25 81 / 467 99 88, E-Mail: selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org).

Detailliertere Hinweise zur Förderung der Krankenkassen sind auf der Internetseite https://gkv-selbsthilfefoerderung-nrw.de/ verfügbar.

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