27. August 2019 / Allgemein

Tag des offenen Denkmals am 8. September: 30 Objekte im Kreis Warendorf zu besichtigten

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Im Museum Relígio in Telgte präsentierten (v.l.) Simone Thieringer (Stadt Telgte), Dr. Simone Müller (Museum Relígio), Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Wolfgang Pieper und Erhard Ziller (Kreis Warendorf) die Broschüre zum "Tag des offenen Denkmals" am 8. September.

Der „Tag des offenen Denkmals“ ist inzwischen zu einem festen Termin im Kalender vieler Kulturliebhaber geworden. Am Samstag, 8. September, öffnen wieder bundesweit zahlreiche Gebäude, die zum Teil sonst nicht zugänglich sind, ihre Türen. Unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ sind im Kreis Warendorf 30 Denkmäler zu besichtigen.

„Nutzen Sie die Chance einen Blick hinter die Fassaden historischer Gebäude zu werfen! Begeben Sie sich auf die Spuren unserer Vergangenheit!“ Das sagte Landrat Dr. Olaf Gericke im Museum Relígio, wo er die Broschüre zum Tag des Offenen Denkmals im Kreis Warendorf vorstellte. Das Museum gehört zu den Objekten, die besichtigt werden können.

An vielen Orten wartet auch wieder ein Rahmenprogramm mit Führungen, Vorträgen und anderen Aktionen auf die Besucherinnen und Besucher. Von einer Fotoausstellung in der Ahlener Zeche über eine Stadtrallye durch Drensteinfurt bis zu einer Führung durch die Ennigerloher Windmühle reicht die Palette. Auch fürs leibliche Wohl wird vielerorts gesorgt.

Der Kreis Warendorf hat mit Unterstützung der teilnehmenden Kommunen wieder die beliebte Info-Broschüre veröffentlicht, die einen tollen Überblick über die zu besichtigenden Denkmäler gibt. Wer schon jetzt einen Vorgeschmack bekommen möchte, kann das Heft ab sofort in den Rathäusern, im Kreishaus sowie online auf der Kreis-Homepage erhalten.

Bei der Vorstellung der Broschüre waren neben Bürgermeister Wolfgang Pieper auch Propst Dr. Michael Langenfeld sowie Dr. Simone Müller vom Museum Abtei Liesborn und Simone Thieringer von der Stadt Telgte anwesend. Dass die Präsentation der Broschüre im Museum Relígio stattfand, ist kein Zufall. Das Museum wurde 1934 gegründet und blickt auf eine lange Tradition von Aus­stellungen zur religiösen Kultur und zum Handwerk im Münsterland zurück. Besonders bekannt ist das Museum durch seine jährliche Krippenausstellung. Auch hier gab es Umbrüche: Bis 2012 war es unter dem Namen Heimathaus bekannt. Im Rahmen der Neukonzeption wurde es dann in „RELIGiO – Westfälisches Museum für religiöse Kultur“ umbenannt.

„Der Kreis unterstützt den Tag des Offenen Denkmals sehr gern – und das nicht nur mit der Broschüre. Wir öffnen zudem mit unserem Museum Abtei Liesborn und dem Kulturgut Haus Nottbeck zwei unter Denkmalschutz stehende Gebäude. Auf Haus Nottbeck findet dabei wieder der traditionelle Bücherflohmarkt statt – und das Museumscafé bietet leckere Speisen und Getränke an“, erklärte der Landrat.

Das bundesweite Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ schließt sich zwar an das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum an, beschränkt sich jedoch nicht allein auf die klassische Moderne. Vielmehr geht es um revolutionäre Ideen oder um technische Fortschritte, die etwas Modernes für die jeweilige Zeit mit sich brachten. So findet sich in jedem Epochenumbruch eine Abwendung von bisherigen Traditionen hin zu etwas Neuem und Innovativem.  

 

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