5. Januar 2020 / Allgemein

Umwandlung der katholischen Bekenntnisschulen in Telgte in Gemeinschaftsschulen?

Dienstag, 14.01.2020 um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Telgte

Informationsveranstaltung zur möglichen Umwandlung der katholischen Bekenntnisschulen in Telgte in
Gemeinschaftsschulen

Dienstag, 14.01.2020 um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Telgte

Einladung an die Eltern von Kita- und Grundschulkindern zur Meinungsbildung und Beteiligung im Schulentwicklungsprozess!
Am Dienstag, 14.01.2020 um 19.30 Uhr sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ins Bürgerhaus Telgte, Baßfeld 9 eingeladen, um sich über eine mögliche Umwandlung der katholischen Bekenntnisschulen in Gemeinschaftsschulen zu informieren und mit Eltern, Schulleiterinnen, Vertretungen der Kirchengemeinden, der Ratsfraktionen, der Schulaufsicht und der Verwaltung in einen regen Austausch über die Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten einer katholischen Bekenntnisschule zur Gemeinschaftsschule zu kommen.

" Bei der Anmeldung zur Grundschule hat jedes Kind grundsätzlich einen Anspruch zur Aufnahme in die nächstgelegene Schule, sofern dort die räumlichen Kapazitäten gegeben sind. Mit diesem Anspruch soll ein möglichst kurzer Weg der Kinder zur jeweiligen Grundschule gewährleistet werden. Dieser Grundsatz ist schulrechtlich jedoch durchbrochen, wenn es sich um eine Bekenntnisschule handelt", so Fachbereichsleiterin Tanja Schnur. Die Don Bosco-Schule, die Marienschule und auch die St. Christophorus Schule sind katholische Bekenntnisschulen. Hier haben die Kinder, die katholisch getauft sind, ein vorrangiges Recht auf Aufnahme an diesen Schulen. Dies führte in der Vergangenheit und führt auch im Schuljahr 2020/21 dazu, dass Kinder, die ein anderes Bekenntnis haben, nicht an der Schule aufgenommen werden konnten oder können, wenn dort die Aufnahmekapazität erreicht bzw. überschritten wird – selbst wenn sie im direkten Umkreis der Schule wohnen.

„Der Stadt Telgte als Schulträgerin und auch den Schulleitungen ist sehr daran gelegen, Kinder aller Glaubensgemeinschaften und verschiedener Nationalitäten an allen Grundschulen aufnehmen und beschulen zu können. Die Schulen sollten ein Spiegelbild unserer Stadtgesellschaft abbilden", erläutert Bürgermeister Wolfgang Pieper. Kann eine bessere Verteilung der Grundschulkinder auf die Schulen im Stadtgebiet gelingen, wenn die Bekenntnisschulen in Gemeinschaftsschulen umgewandelt werden? Was genau ist eigentlich eine Gemeinschaftsschule und was unterscheidet sie im Schulalltag von der Bekenntnisschule? Wie kann eine Umwandlung von statten gehen? Wer entscheidet über die Umwandlung? Wie betrifft eine solche Entscheidung künftige Grundschulkinder, die heute noch in eine Kita gehen?
Dies alles sind Fragen, die am 14. Januar mit den Eltern und den eingeladenen Expertinnen und Experten erläutert und diskutiert werden sollen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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