Der chinesischstämmige Musikstar Kris Wu aus Kanada ist in Peking wegen Vergewaltigung zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Auch muss der Hip-Hop-Sänger wegen Steuerhinterziehung eine Nachzahlung und Strafe von 600 Millionen Yuan - umgerechnet 80 Millionen Euro - bezahlen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag unter Berufung auf das Steueramt berichtete. Kurz zuvor hatte ein Volksgericht den 32-Jährigen für schuldig befunden, 2020 mit drei Frauen gegen ihren Willen Sex gehabt zu haben. Er habe ausgenutzt, dass die drei betrunken gewesen seien, hieß es in der Mitteilung. Zudem habe der Sänger und Schauspieler 2018 mit zwei Frauen eine «Versammlung zur Unzucht» organisiert. Zusätzlich zur Haftstrafe wurde seine Abschiebung angeordnet. Rechtsexperten gehen davon aus, dass der Star voraussichtlich nach Ende seiner Haftzeit ausgewiesen werde. Der populäre Wu war im August 2021 festgenommen worden. Er habe «junge Mädchen reingelegt, Sex mit ihm zu haben», hatte die Polizei bei der Festnahme mitgeteilt. Wu hat die Vorwürfe damals bestritten. Nach Skandalen im Showgeschäft und Vorwürfen über Steuerhinterziehung hatten die Behörden damals gerade auch eine Kampagne gegen Prominente und die ausufernde Fan-Kultur gestartet. Die Disziplinkommission der Partei beklagte Fehlverhalten von bekannten Persönlichkeiten und «negative Nachrichten» aus der Unterhaltungsbranche.
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13 Jahre Haft wegen Vergewaltigung für kanadischen Musikstar
Ein Volksgericht in China hat dem 32-Jährigen den Prozess gemacht. Er wurde für schuldig befunden, Sex mit Frauen gegen deren Willen gehabt zu haben. Zahlen muss er auch.
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