29. März 2025 / Aus aller Welt

Airbus baut Landeplattform für europäischen Mars-Rover

Der Rosalind-Franklin-Rover der europäischen Weltraumorganisation Esa soll nach Spuren von Leben auf dem Roten Planeten suchen.

Der Mars-Rover Rosalind Franklin soll ab 2030 nach Spuren von Leben auf dem Roten Planeten suchen. (grafische Darstellung)

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus soll die Landeplattform für den Mars-Rover Rosalind Franklin bauen. Wie schon der Rover soll auch die als ExoMars bezeichnete Plattform im britischen Stevenage entwickelt werden, teilte das Unternehmen mit.

«Nach dem Eintritt und dem Abstieg durch die Marsatmosphäre und einer bremsunterstützten Fallschirmphase wird die von Airbus bereitgestellte Landeplattform eine sichere Landung auf der Marsoberfläche gewährleisten», hieß es in der Mitteilung weiter. 

Dazu gehöre die Landestruktur, ein großes Antriebssystem für den letzten Bremsschub und das Fahrwerk, das beim Aufsetzen für Stabilität sorge. Zwei Rampen auf gegenüberliegenden Seiten sollen sicherstellen, dass der Rover mit geringstem Risiko auf die Marsoberfläche fahren könne.

Suche nach vergangenem und gegenwärtigem Leben

Der Rosalind-Franklin-Rover soll nach vergangenem oder gegenwärtigem Leben auf dem roten Planeten suchen. Er ist nach Airbus-Angaben der erste Rover, der Proben aus zwei Metern Tiefe unter der Oberfläche analysieren kann.

Starten soll die Marsmission der Europäischen Weltraumorganisation Esa im Jahr 2028 mit einer von der US-Raumfahrtbehörde Nasa bereitgestellten Trägerrakete. Die Landung ist für 2030 geplant. Geleitet wird die Mission von Thales Alenia Space (TAS) - einem Joint Venture der Rüstungsunternehmen Thales und Leonardo.

Raketen bremsen den Abstieg

Eine Landung auf dem Mars gilt als besonders herausfordernd. Die Airbus-Plattform muss den Rover sowohl vor der Hitze bei der Reise durch die Marsatmosphäre schützen, als auch die enorme Geschwindigkeit vor dem Aufsetzen auf der Oberfläche mindern. 

Das ExoMars-Landesystem müsse die Landeplattform von 45 Meter pro Sekunde am Ende der Fallschirm-Abstiegsphase auf weniger als drei Meter pro Sekunde vor dem Aufsetzen mit Hilfe von Retro-Raketen abbremsen, hieß es dazu in der Mitteilung.


Bildnachweis: © -/Airbus/dpa
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