Die täglich gemessene Ausdehnung des antarktischen Meereises hat in diesem Februar den niedrigsten Punkt seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1979 erreicht. Das teilte der Klimawandeldienst des EU-Programms Copernicus mit. Über den gesamten Monat betrachtet lag die Ausdehnung des Eises um 27 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 - das ist der zweitgeringste Wert der vergangenen gut vier Jahrzehnte. Geringer als üblich war die Meereiskonzentrationen vor allem im Rossmeer, in der westlichen Amundsensee und im nördlichen Weddellmeer. Auf der anderen Seite des Globus sah es etwas besser aus: In der Arktis lag die Meereisausdehnung im Februar nur zwei Prozent unter dem Durchschnitt des Referenzzeitraums, hieß es in der Copernicus-Mitteilung. Die globale Durchschnittstemperatur im Februar dieses Jahres lag etwa 0,2 Grad Celsius höher als der Durchschnitt für Februar in den Jahren 1991 bis 2020, jedoch noch deutlich unter den Spitzenwerten von 2016, 2017 und 2020. In Europa war der Februar vergleichsweise mild mit Temperaturen, die um zwei Grad über dem Durchschnitt des Referenzzeitraums lagen. Von einem Rekord waren die Werte im Februar 2022 aber weit entfernt. Die Temperatur im bisher wärmsten gemessenen Februar im Jahr 1990 lag um 1,6 höher als in diesem. Der Klimawandeldienst der EU erstellt monatlich Berichte über die Lufttemperatur, das Meereis und den Wasserkreislauf. Er stützt sich auf Daten von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen rund um den Globus sowie auf Modellrechnungen.Leicht bessere Werte in der Arktis
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Antarktisches Meereis dehnt sich immer weniger aus
Wegen der Klimakatastrophe ist die tägliche Ausdehnung des Meereises um die Antarktis an einem Tiefpunkt angelangt.
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