An der südfranzösischen Atlantikküste fürchten die Behörden ein erneutes Auflodern von Flammen. Bei hohen Temperaturen und einer niedrigen Luftfeuchtigkeit sei das Risiko hierfür sehr hoch, teilte die zuständige Behörde am Freitag mit. Der Brand bei Saint-Magne südlich von Bordeaux habe sich in der Nacht aber nur wenig ausgebreitet. «Das ist die gute Nachricht der Nacht», sagte ein Behördensprecher. Etwa 1100 Feuerwehrleute kämpften am Freitag gegen die Flammen. Unterstützung erhielten sie von 65 Einsatzkräften der Feuerwehr aus Deutschland. Auch andere Länder schickten Hilfe nach Frankreich. Bereits im Juli brannte es in der Gegend südlich von Bordeaux heftig. Erst nach mehr als einer Woche hatte die Feuerwehr die Waldbrände im Griff. Seit Dienstag brennt es nun erneut. Es gibt den Verdacht auf Brandstiftung. Weite Teile Frankreichs leiden derzeit unter anhaltender Trockenheit. Immer wieder brechen Waldbrände aus. Bei einem Buschbrand weiter nördlich an der Atlantikküste mussten in der Nacht auf Freitag etwa 1000 Menschen bei Les Sables d'Olonne ihre Bleibe vorübergehend verlassen.
Bildnachweis: © Uncredited/SDIS 33/AP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Brände in Frankreich: Neues Auflodern befürchtet
Seit Juli kommt die Region südlich von Bordeaux nicht zur Ruhe. Hunderte Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen. Aktuell steht auch der Verdacht auf Brandstiftung im Raum.
Meistgelesene Artikel
- 18. August 2026
Taira Löbke setzt dem Jubiläum der Damengarde die Krone auf
Erst die Feuerwehr, dann der Regen und am Ende eine Königin
- 11. August 2026
Einbahnstraße auf der B64: Das müssen Autofahrer jetzt wissen
Fernwärme-Arbeiten in Warendorf sorgen ab 13. August für weiträumige Umleitung
Barbecue und Live-Musik mit Rainer Migenda zum Ausklang des ersten Sommers im „Zum Kühlen Grunde“
Neueste Artikel
- 8. September 2026
Australien sagt Social-Media-Algorithmen den Kampf an
Nach dem weltweit ersten Verbot von Social-Media-Konten für unter 16-Jährige geht Australien den nächsten Schritt: Nutzer sollen künftig selbst entscheiden können, ob Algorithmen ihren Feed bestimmen.
- 8. September 2026
Rund 16.000 Hitzetote in diesem Jahr – und nun?
Mindestens 16.000 Menschen sind hitzebedingt in diesem Jahr in Deutschland gestorben. Experten erklären, warum viele Todesfälle unentdeckt bleiben – und wie sie verhindert werden könnten.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. September 2026
Australien sagt Social-Media-Algorithmen den Kampf an
Nach dem weltweit ersten Verbot von Social-Media-Konten für unter 16-Jährige geht Australien den nächsten Schritt: Nutzer sollen künftig selbst entscheiden können, ob Algorithmen ihren Feed bestimmen.
- 8. September 2026
Rund 16.000 Hitzetote in diesem Jahr – und nun?
Mindestens 16.000 Menschen sind hitzebedingt in diesem Jahr in Deutschland gestorben. Experten erklären, warum viele Todesfälle unentdeckt bleiben – und wie sie verhindert werden könnten.













