In Namibia sind nach Angaben der Fluggesellschaft Desert Air beim Absturz einer kleinen Propellermaschine alle vier Insassen ums Leben gekommen. «An Bord des Flugzeugs befanden sich ein Pilot und drei deutsche Staatsangehörige», hieß es in einer Mitteilung. Leider habe es keine Überlebenden gegeben. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes war auch der Pilot Deutscher. Zu den Opfern gehören die langjährige Geschäftsführerin der Dieter Schwarz Stiftung, Silke Lohmiller, sowie ihr Ehemann Richard und der gemeinsame Sohn. Sie stammten aus der Region Heilbronn. Lohmiller war nach Angaben der Stiftung mehr als vier Jahrzehnte für die Schwarz Unternehmensgruppe tätig, zu der Lidl und Kaufland zählen. Die Touristen waren demnach am Sonntag mit einer Cessna 210 vom internationalen Flughafen der Hauptstadt Windhuk abgeflogen. Der Kleinflieger hätte demnach etwa eine Stunde später auf der privaten Landebahn einer Lodge in der Gegend Sossusvlei landen sollen, erreichte aber nie sein Ziel. Das Wrack sei am Montagmorgen gefunden worden. Namibische Behörden hätten eine offizielle Untersuchung in die Unfallursache eingeleitet, hieß es weiter. Sossusvlei ist eines der bekanntesten Touristenziele in dem südwestafrikanischen Land, berühmt für seine roten Sanddünen, die zu den höchsten der Welt gehören.
Bildnachweis: © picture alliance / dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Vier Deutsche bei Flugzeugabsturz in Namibia getötet
Eine kleine Gruppe deutscher Touristen wollte Namibias berühmte rote Sanddünen besuchen. Die Reise endete für sie tödlich.
Meistgelesene Artikel
- 19. Mai 2026
Bei diesem Schützenfest war alles anders
Julian Beermann und Alessa Versmold regieren jetzt die Füchtorfer Bürgerschützen
Urlaubsfeeling unter freiem Himmel: Italienische Nacht reißt Besucher mit
- 25. Mai 2026
Rolf Möllmann holt sich den Titel „König der Könige“
Warendorfer Majestäten liefern sich packendes Vogelschießen
Neueste Artikel
- 11. Juni 2026
WHO: Europäer müssen besser vor Hitze geschützt werden
Der WHO-Regionaldirektor ist in Berlin, um Maßnahmen zum Schutz vor der Hitzebelastung vorzustellen. Diese trifft mit zunehmendem Klimawandel immer mehr Menschen – gerade Ältere und Kranke.
- 10. Juni 2026
Nasa-Chef verteidigt frauenlose «Artemis 3»-Mission
Mit «Artemis 3» will die Nasa künftige Mondlandungen vorbereiten. Jetzt wurde die Besatzung verkündet: Alles Männer. Was der Nasa-Chef zu Kritik an der Entscheidung sagt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 11. Juni 2026
WHO: Europäer müssen besser vor Hitze geschützt werden
Der WHO-Regionaldirektor ist in Berlin, um Maßnahmen zum Schutz vor der Hitzebelastung vorzustellen. Diese trifft mit zunehmendem Klimawandel immer mehr Menschen – gerade Ältere und Kranke.
- 10. Juni 2026
Nasa-Chef verteidigt frauenlose «Artemis 3»-Mission
Mit «Artemis 3» will die Nasa künftige Mondlandungen vorbereiten. Jetzt wurde die Besatzung verkündet: Alles Männer. Was der Nasa-Chef zu Kritik an der Entscheidung sagt.













