Einen Tag nach einem Grubenunglück in Polen haben Rettungstrupps einen weiteren verschütteten Bergmann geborgen. Ein Arzt habe den Tod des Mannes festgestellt, sagte eine Sprecherin des Bergwerkbetreibers PGG am Mittwoch. Bereits am Dienstag waren die Retter in dem eingestürzten Stollen auf zwei tote Bergleute gestoßen, ein weiterer Kumpel konnte verletzt geborgen werden. Ursache des Unglücks in der Kohlegrube im schlesischen Myslowice-Wesola war demnach ein sogenannter Gebirgsschlag, der sich in 870 Meter Tiefe ereignet hatte. Zu diesem Zeitpunkt waren 15 Bergleute vor Ort. Elf von ihnen konnten abgezogen werden, vier wurden zunächst vermisst. Als Gebirgsschläge werden plötzlich auftretende Bewegungen und Einstürze in Gesteinshohlräumen bezeichnet, die nicht auf tektonisch ausgelöste Erdbeben zurückgehen. Häufige Ursache sind Sprengungen im Bergbau. Da sich Gebirgsschläge schwer vorhersagen lassen, sind sie ein großes Sicherheitsrisiko für Bergleute und Menschen, die in Bergbaugebieten leben.
Bildnachweis: © Kasia Zaremba-Majcher/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Drei tote Bergleute nach Grubenunglück in Polen
In einem Kohlebergwerk in Polen werden mehrere Bergleute verschüttet. Zwei Tote und einen Verletzten können die Retter direkt nach dem Unglück bergen. Später finden sie einen dritten Toten.
Meistgelesene Artikel
- 18. August 2026
Taira Löbke setzt dem Jubiläum der Damengarde die Krone auf
Erst die Feuerwehr, dann der Regen und am Ende eine Königin
Barbecue und Live-Musik mit Rainer Migenda zum Ausklang des ersten Sommers im „Zum Kühlen Grunde“
- 15. August 2026
Mit Warendorfs „Flugbegleiterinnen“ zurück in die 90er
Damengarde feiert zum Auftakt des Bürgerschützenfestes ihr zehnjähriges Jubiläum – Startfreigabe für „Neon Vibes & 90s Beats“
Neueste Artikel
- 13. September 2026
Noch einmal richtig Sommer - bis 30 Grad möglich
Sonne und Wärme tanken ist die Devise: Auf zwei sommerliche Tage folgt Mitte der Woche ein Wetterumschwung.
- 13. September 2026
Mindestens sechs Tote nach Fährunglück in Indonesien
Im Inselstaat Indonesien gerät eine Fähre in Seenot. Andere Schiffe können mehr als 100 Menschen retten, doch Dutzende werden noch vermisst. Einsatzteams bergen nun mindestens sechs Tote.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 13. September 2026
Noch einmal richtig Sommer - bis 30 Grad möglich
Sonne und Wärme tanken ist die Devise: Auf zwei sommerliche Tage folgt Mitte der Woche ein Wetterumschwung.
- 13. September 2026
Mindestens sechs Tote nach Fährunglück in Indonesien
Im Inselstaat Indonesien gerät eine Fähre in Seenot. Andere Schiffe können mehr als 100 Menschen retten, doch Dutzende werden noch vermisst. Einsatzteams bergen nun mindestens sechs Tote.













