Licht aus für den Klimaschutz: Im Rahmen der «Earth Hour» (Stunde der Erde) haben Menschen, Städte und Monumente rund um den Globus am Samstag ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz gesetzt. Die weltumspannende Aktion der Umweltorganisation WWF stand in diesem Jahr auch im Zeichen des Wunsches nach Frieden in der Ukraine und der ganzen Welt. Um jeweils 20.30 Uhr Ortszeit wurden an bekannten Gebäuden für eine Stunde die Lichter ausgeschaltet. In Berlin war das Brandenburger Tor in Dunkelheit gehüllt. Vor der Kulisse des verdunkelten Wahrzeichens formten Hunderte LED-Lichter eine Friedenstaube am Boden. Der Pariser Eiffelturm verschwand in der Dunkelheit. In Griechenland wurde die Beleuchtung des Wahrzeichens der Hauptstadt Athen und der Demokratie, der Akropolis, ausgeschaltet. Im Asien-Pazifik-Raum wurde die «Earth Hour» eingeläutet. In Neuseeland hüllten sich unter anderem der Aussichts- und Fernmeldeturm Sky Tower und die Harbour Bridge in Auckland in Dunkelheit. In Australien, wo die Earth Hour 2007 ihren Anfang nahm, war das weltberühmte Opernhaus von Sydney bereits zum 16. Mal in Folge dabei. In Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur schalteten die Zwillingstürme der Petronas Towers - das Wahrzeichen der Stadt - die Lichter aus. Im Stadtstaat Singapur wollten alle Starbucks-Filialen das Licht ausknipsen - und eine Stunde lang freien Kaffee ausschenken. Den Schluss machte Nordamerika: in New York verdunkelte sich das Empire State Building. Auch am UN-Gebäude gingen die Lichter aus. Los Angeles schaltete die Beleuchtung der großen, dekorativen Säulen vor dem Flughafengebäude ab. Der Pier von Santa Monica verzichtete auf bunte Beleuchtung. In diesem Jahr stand neben dem Schutz des Planeten auch der Wunsch nach Frieden in der Ukraine im Fokus. «Um eine Zukunft in Harmonie mit der Natur aufzubauen, brauchen wir auch Frieden unter den Menschen», sagte der Generaldirektor von WWF International, Marco Lambertini. «Aus diesem Grund bietet die diesjährige Earth Hour einen Moment der Solidarität mit allen Völkern, die weltweit unter Kriegen und Konflikten leiden.» In Deutschland machten nach WWF-Angaben so viele Städte und Einrichtungen mit wie noch nie zuvor: Insgesamt 663 Städte und Gemeinden nahmen demnach an der Aktion teil. So gingen in Baden-Württemberg am Neuen Schloss in Stuttgart, am Freiburger Münster und am Barockschloss in Mannheim die Lichter aus. München verdunkelte unter anderem die Frauenkirche und das Siegestor, Köln den Dom. In Frankfurt/Main blieben viele Hochhäuser der Skyline für eine Stunde dunkel. Die «Earth Hour» fand zum 16. Mal statt. Laut WWF ist es die größte weltweite Klima- und Umweltschutzaktion. Der Startschuss war einst in Sydney gefallen, als am 31. März 2007 rund 2,2 Millionen Menschen das Licht ausknipsten - und so Geschichte schrieben.Beginn in Asien
Auch Zeichen für Frieden
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«Earth Hour»: Wahrzeichen weltweit im Dunkeln
Die Welt knipst das Licht aus - und setzt so wie jedes Jahr ein Zeichen für den Klimaschutz. Symbolik und Motto der «Earth Hour» 2022 rücken auch den Frieden in den Fokus.
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