Zum ersten Mal sind im Karlsruher Zoo Rote Pandas zur Welt gekommen. Bei den Jungtieren handelt es sich nach Angaben vom Freitag um ein Weibchen und ein Männchen. Namen hätten sie noch nicht. Für eine erste Tierarztkontrolle wurden das Duo nun aus seiner Höhle geholt, wie ein Sprecher mitteilte. Der Vater des am 25. Juni geborenen Nachwuchses heißt Terai, die Mutter Akuti. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft die Art Ailurus fulgens, auch Westlicher Kleiner Panda genannt, als stark gefährdet ein. Laut der Organisation WWF gibt es schätzungsweise nur noch weniger als 10.000 Exemplare. Die Art lebt demnach in Nepal, Indien, Bhutan und Myanmar. Rote Pandas könnten vom Kopf bis zur Schwanzspitze weit mehr als einen Meter messen. Sie ernährten sich hauptsächlich von Blättern und unreifen Früchten. Ihr chinesischer Name Hun-ho bedeutet den WWF-Angaben nach im Deutschen «Feuerfuchs» und weist auf die vorwiegend glänzend rote Fellfärbung der Tiere hin. Der Westliche Kleine Panda und der Styans Kleine Panda (Ailurus styani) gelten als einzige Vertreter der sogenannten Katzenbären.
Bildnachweis: © Timo Deible/Zoo Karlsruhe/dpa
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Erste Nachzucht Roter Pandas im Karlsruher Zoo
Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft die Art als stark gefährdet ein. Laut WWF gibt es nur noch weniger als 10.000 Exemplare.
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