Einen Monat nach dem Großfeuer auf einem Sprenggelände im Berliner Grunewald geht die Polizei nicht von gezielter Brandstiftung aus. Nach ersten Zeugenbefragungen gebe es keine Hinweise darauf, dass ein Fremdverschulden vorliege und jemand von außen eingedrungen sei und bewusst «Manipulationen» vorgenommen habe, sagte Polizei-Vizepräsident Marco Langner im Innenausschuss. «Mit großer Wahrscheinlichkeit können wir das ausschließen.» Konkrete Hinweise, wie das Feuer entstand, lagen demnach aber noch nicht vor. Die genaueren Untersuchungen der Kriminalpolizei zur Brandursache sollen nun beginnen. «In dieser Woche werden das LKA, das BKA und die Bundesanstalt für Materialforschung dort hingehen und Ursachenforschung machen», sagte Innensenatorin Iris Spranger (SPD). Im Landeskriminalamt wurde eine Ermittlungsgruppe «EG Grunewald» eingerichtet. Zudem wurden externe Gutachter engagiert. Am 4. August war auf dem Sprengplatz ein großes Feuer ausgebrochen. Es gab zahlreiche Explosionen, weil die Polizei dort die meist bei Bauarbeiten gefundenen Bomben-Blindgänger, Granaten und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg sowie illegales Feuerwerk lagert. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Tage.
Bildnachweis: © Britta Pedersen/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Feuer im Grunewald: Polizei schließt Brandstiftung aus
Was hat den Brand auf dem Sprengplatz im Berliner Grunewald ausgelöst? Laut Polizei gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.
Meistgelesene Artikel
- 18. August 2026
Taira Löbke setzt dem Jubiläum der Damengarde die Krone auf
Erst die Feuerwehr, dann der Regen und am Ende eine Königin
Barbecue und Live-Musik mit Rainer Migenda zum Ausklang des ersten Sommers im „Zum Kühlen Grunde“
- 15. August 2026
Mit Warendorfs „Flugbegleiterinnen“ zurück in die 90er
Damengarde feiert zum Auftakt des Bürgerschützenfestes ihr zehnjähriges Jubiläum – Startfreigabe für „Neon Vibes & 90s Beats“
Neueste Artikel
- 13. September 2026
Noch einmal richtig Sommer - bis 30 Grad möglich
Sonne und Wärme tanken ist die Devise: Auf zwei sommerliche Tage folgt Mitte der Woche ein Wetterumschwung.
- 13. September 2026
Mindestens sechs Tote nach Fährunglück in Indonesien
Im Inselstaat Indonesien gerät eine Fähre in Seenot. Andere Schiffe können mehr als 100 Menschen retten, doch Dutzende werden noch vermisst. Einsatzteams bergen nun mindestens sechs Tote.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 13. September 2026
Noch einmal richtig Sommer - bis 30 Grad möglich
Sonne und Wärme tanken ist die Devise: Auf zwei sommerliche Tage folgt Mitte der Woche ein Wetterumschwung.
- 13. September 2026
Mindestens sechs Tote nach Fährunglück in Indonesien
Im Inselstaat Indonesien gerät eine Fähre in Seenot. Andere Schiffe können mehr als 100 Menschen retten, doch Dutzende werden noch vermisst. Einsatzteams bergen nun mindestens sechs Tote.













