Riesenerleichterung in Thailand: Nach 18 Stunden unermüdlicher Grabungsarbeiten ist es Einsatzkräften gelungen, ein eineinhalb Jahre altes Kleinkind aus einem knapp 15 Meter tiefen Bohrloch lebend zu bergen. Das aus dem Nachbarland Myanmar stammende Mädchen war beim Spielen in das extrem enge Loch für einen Brunnen gestürzt, wie die thailändische Zeitung «Khaosod» und andere Medien berichteten. Etwa 100 Menschen hatten sich an der Rettungsaktion beteiligt. Während der Rettungsarbeiten gab es bereits Lebenszeichen von der Kleinen: Bilder einer in die Tiefe herabgelassenen Kamera hätten sie weinend mit schlammverschmutztem Gesicht gezeigt, schrieb die Nachrichtenseite «The Thaiger». Um ihr das Atmen zu erleichtern, sei Sauerstoff in das Loch gepumpt worden. Der Unfall ereignete sich auf einer Maniok-Plantage im Distrikt Phop Phra (Provinz Tak) an der Grenze zu Myanmar, auf der die Eltern arbeiten. Mit einem Bagger wurde ein zweites Loch ausgehoben, das in der Tiefe mit dem Bohrloch verbunden wurde. So konnten Einsatzkräfte das Kind schließlich erreichen. Sie hätten aber sehr vorsichtig vorgehen müssen, um das Mädchen nicht zu gefährden, hieß es. Gerade auf den letzten Metern sei das Gestein sehr hart gewesen. Nach der Rettung wurde das Kind umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Ob es schwerere Verletzungen erlitten hat, war zunächst unklar. Erst im Januar hatte ein ähnliches Unglück in Vietnam wochenlang für Schlagzeilen gesorgt. Dort war ein zehnjähriger Junge in ein 35 Meter tiefes, extrem enges Betonrohr auf einer Baustelle für eine Brücke gestürzt. Die Rettungsarbeiten waren extrem kompliziert. Nach mehreren Tagen vergeblicher Bergungsversuche erklärten die Behörden das Kind für tot. Es hatte nur in den ersten Minuten nach dem Sturz noch Lebenszeichen gegeben. Erst nach drei Wochen gelang es schließlich, zu seinem Leichnam vorzudringen.Erinnerungen an ein tragisches Unglück in Vietnam
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Freude in Thailand: Kleinkind aus tiefem Bohrloch gerettet
Ein Kleinkind fällt in ein Bohrloch. Die ganze Nacht hindurch versuchen Retter, sich zu der Kleinen vorzukämpfen. Dann die frohe Nachricht: Das Mädchen lebt.
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