25. August 2022 / Aus aller Welt

Furry-Szene trifft sich nach Corona-Pause wieder in Berlin

Drachen, Wölfe und Hasen bevölkern derzeit Berlin. Keine echten allerdings, sondern Menschen, die Spaß an «tierischen Verkleidungen» haben.

Sparky, ein in einem Drachenkostüm gekleideter Teilnehmer der Eurofurence in Berlin.

Endlich wieder Fell: In Berlin treffen sich nach zwei Jahren Corona-Pause wieder Liebhaber von Tierverkleidungen zur sogenannten Eurofurence. Laut Veranstaltern handelt es sich um das größte Treffen in Europa für sogenannte Furries.

Noch bis Sonntag laufen im Estrel-Hotel in Neukölln Drachen, Hasen oder Wölfe herum. Auch Künstler, Kostümschneider und Musiker sind mit dabei.

Doch Corona hat Spuren hinterlassen: Es nehmen weniger internationale Furries an der Eurofurence teil. «Eigentlich ist es mehr international», so ein Furry, der sich selbst Shoelace nennt und zum Presse-Team der Veranstaltung gehört, «doch die Reiserestriktionen auch in anderen Ländern haben die Leute hier etwas eingeschränkt».

Die Szene der Furries nahm bei US-amerikanischen Fantasy-Fans in den 1980er Jahren ihren Anfang. Furries interessieren sich für anthropomorphe - menschenähnliche - Tiere und verkleiden sich auch gerne. Dafür werden sogenannte Fursuits genutzt, um ihren selbst erdachten tierischen Charakter zum Leben zu erwecken.

«Wir bringen mit den Kostümen ein klein bisschen Magie in die Welt», so Shoelace, «und es ist natürlich auch eine Form der Selbstdarstellung. Wir leben unsere kleine Verrücktheit eben».


Bildnachweis: © Jens Kalaene/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Kleine Artisten wachsen über sich hinaus
Allgemein

Bodelschwinghschule verlegt das Klassenzimmer in die Manege

weiterlesen...
Blitzer im Kreis Warendorf vom 06. bis 10. Februar 2023
Allgemein

Dein WAF wünscht Euch eine sichere Fahrt

weiterlesen...
Prinz Uwe II. „der Narrifant aus dem Kreideland“ regiert die WaKaGe
Allgemein

Uwe Amsbeck ist neuer Karnevalsprinz der Warendorfer Karnevalsgesellschaft

weiterlesen...

Neueste Artikel

Mehr als 8100 Tote nach Erdbeben in Türkei und Syrien
Aus aller Welt

Nach den schweren Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet bleibt die Situation trotz anlaufender Hilfe dramatisch. Menschen frieren, die Zerstörungen werden sichtbarer, immer mehr Tote werden gezählt.

weiterlesen...
«Stimmen unter den Trümmern» - Kampf gegen die Zeit
Aus aller Welt

Kälte, Regen, Schnee und große Zerstörung - die Retter in der Türkei und Syrien kämpfen mit widrigen Bedingungen. Ihnen läuft die Zeit davon. Die Menschen sind verzweifelt - und wütend.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Mehr als 8100 Tote nach Erdbeben in Türkei und Syrien
Aus aller Welt

Nach den schweren Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet bleibt die Situation trotz anlaufender Hilfe dramatisch. Menschen frieren, die Zerstörungen werden sichtbarer, immer mehr Tote werden gezählt.

weiterlesen...
«Stimmen unter den Trümmern» - Kampf gegen die Zeit
Aus aller Welt

Kälte, Regen, Schnee und große Zerstörung - die Retter in der Türkei und Syrien kämpfen mit widrigen Bedingungen. Ihnen läuft die Zeit davon. Die Menschen sind verzweifelt - und wütend.

weiterlesen...