Piraten haben vor dem ostafrikanischen Land Somalia einen Hamburger Frachter gekapert. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der EU-Marineoperation Atalanta am Donnerstagabend im Indischen Ozean rund 700 Kilometer östlich von der somalischen Hauptstadt Mogadischu. Ein in der Nähe patrouillierendes Kriegsschiff sei zu Hilfe geeilt und habe den unter liberianischer Flagge fahrenden Mehrzweckfrachter «Basilisk» befreit. Die 17 Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit, teilte die Atalanta-Einsatzführung im spanischen Rota mit. Ein Crewmitglied sei bei dem Angriff verletzt worden, befinde sich aber in stabilem Zustand. Das rund 160 Meter lange Frachtschiff gehört zur Hamburger Minship-Reederei. Es war laut Atalanta-Führungskommando zum Zeitpunkt des Überfalls in Richtung Norden unterwegs. Marinesoldaten hätten sich nach Eintreffen des Kriegsschiffs von einem Helikopter aus auf den Frachter abgeseilt. In dem Seegebiet kommt es häufiger zu Piratenangriffen. Seit 2008 patrouilliert dort eine multinationale Marinemission der EU, um die wichtige Schifffahrtsroute zu sichern.
Bildnachweis: © Dietmar Hasenpusch/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Hamburger Frachter von Piraten angegriffen
Seit Jahren kommt es vor der somalischen Küste im Indischen Ozean immer wieder zu Piratenangriffen auf Handelsschiffe. Jetzt hat es den Hamburger Frachter «Basilisk» erwischt.
Meistgelesene Artikel
Karnevalisten aus Warendorf stürmen die Halle Münsterland
- 24. Januar 2026
Prinz Stöffel I. regiert das Sassenberger Narrenvolk!
Der KCK startet Prinz Stöffel I. und Prinzessin Ivonne in die aktuelle Session
- 31. Januar 2026
Warendorfs Altstadt im närrischen Ausnahmezustand
WaKaGe läutet heiße Phase ein
Neueste Artikel
- 17. Februar 2026
In den allermeisten Haushalten wird nur Deutsch gesprochen
Rund 15,5 Millionen Menschen sprachen im Jahr 2024 zu Hause vorwiegend eine andere Sprache als Deutsch. Welche Sprachen spielen dabei eine besonders große Rolle?
- 17. Februar 2026
ifo-Institut: Bevölkerung schrumpft stärker als gedacht
Neue Daten zeigen: Deutschlands Bevölkerung könnte bis 2070 um zehn Prozent schrumpfen. Besonders betroffen sind ostdeutsche Flächenländer, während Stadtstaaten wachsen könnten.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. Februar 2026
In den allermeisten Haushalten wird nur Deutsch gesprochen
Rund 15,5 Millionen Menschen sprachen im Jahr 2024 zu Hause vorwiegend eine andere Sprache als Deutsch. Welche Sprachen spielen dabei eine besonders große Rolle?
- 17. Februar 2026
ifo-Institut: Bevölkerung schrumpft stärker als gedacht
Neue Daten zeigen: Deutschlands Bevölkerung könnte bis 2070 um zehn Prozent schrumpfen. Besonders betroffen sind ostdeutsche Flächenländer, während Stadtstaaten wachsen könnten.













