In Nordfrankreich haben heftige Unwetter Dächer von den Häusern gefegt und zu Stromausfällen geführt. In der Gemeinde Bihucourt nordöstlich von Amiens wurden 150 Menschen aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht, wie die Präfektur Pas-de-Calais in der Nacht zum Montag mitteilte. Bürgermeister Benoît-Vincent Caille sagte dem Sender BFMTV, etwa zwei Drittel der Häuser in dem Ort seien beschädigt worden. Das Unwetter sei nur kurz, aber sehr heftig gewesen. Die Präfektur schrieb von «starken Windböen vom Typ Tornado». Ein Mensch sei in der Gegend leicht verletzt worden. Auch Innenminister Gérald Darmanin schrieb auf Twitter, die Gegend sei von einem Tornado getroffen worden. Zwischen Le Havre und Paris waren wegen des Unwetters zwischenzeitlich etwa 2900 Haushalte in verschiedenen Orten ohne Strom, wie die Präfektur Eure mitteilte.
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Heftige Unwetter in Frankreichs Norden verwüsten Häuser
Mit der Zerstörungskraft eines Tornados fegt ein Unwetter kurz, aber heftig über Nordfrankreich. Zwei Drittel der Häuser werden beschädigt. In Tausenden Haushalten fällt der Strom aus.
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