Italien hat nach tagelangen Regenfällen im Norden des Landes für zwei Hochwasser-Regionen den Notstand ausgerufen. Die rechte Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni stellte den beiden Gebieten Emilia-Romagna und Marken zudem 20 Millionen Euro an Soforthilfe zur Verfügung. Wegen des Regens stehen dort zahlreiche Straßen unter Wasser. Insgesamt mussten mehr als 2500 Menschen aus ihren Häusern evakuiert werden. Betroffen sind Städte wie Bologna, Modena und Ravenna und auch das Strandbad Rimini an der Adria. Inzwischen gibt es zwischen Rom und den Regionalregierungen der Hochwasser-Gebiete auch gegenseitige Schuldzuweisungen. Der rechte Katastrophenschutz-Minister Nello Musumeci warf der sozialdemokratisch regierten Verwaltung der Emilia-Romagna vor, bereits zur Verfügung gestelltes Geld nicht richtig verwendet zu haben. «Irgendetwas stimmt nicht. Es kann nicht immer zu derart katastrophalen Überschwemmungen in der Emilia-Romagna kommen», sagte der Minister. Vergangenes Jahr kamen dort bei Unwettern 17 Menschen ums Leben. Der Sachschaden ging in die Milliarden. Die Sozialdemokraten wiesen die Vorwürfe als wahltaktisches Manöver zurück. Im November finden in der Emilia-Romagna, einer der reichsten und traditionell linken Regionen Italiens, Wahlen statt.
Bildnachweis: © Fabrizio Zani/LaPresse/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Italien ruft Notstand für zwei Hochwasser-Regionen aus
Nach tagelangem Regen stellt Rom für den Norden 20 Millionen Euro zur Verfügung. Zugleich gibt es Streit zwischen der rechten Regierung von Giorgia Meloni und den Sozialdemokraten.
Meistgelesene Artikel
- 18. August 2026
Taira Löbke setzt dem Jubiläum der Damengarde die Krone auf
Erst die Feuerwehr, dann der Regen und am Ende eine Königin
- 11. August 2026
Einbahnstraße auf der B64: Das müssen Autofahrer jetzt wissen
Fernwärme-Arbeiten in Warendorf sorgen ab 13. August für weiträumige Umleitung
Barbecue und Live-Musik mit Rainer Migenda zum Ausklang des ersten Sommers im „Zum Kühlen Grunde“
Neueste Artikel
- 7. September 2026
Abschied von König Harald V.: So läuft die Beisetzung ab
Ganz Norwegen - und Europa - nimmt Abschied: Zum Begräbnis von König Harald V. reisen Royals und Staatschefs an, Tausende säumen die Straßen. Oslo steht vor einem historischen Kraftakt.
- 7. September 2026
Nord- und Ostsee waren im Sommer deutlich zu warm
Nicht nur im Mittelmeer ist das Wasser deutlich wärmer geworden, auch bei uns steigt die Temperatur der Meere. Forscher warnen vor weitreichenden Folgen für die Tierwelt und die Menschen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 7. September 2026
Abschied von König Harald V.: So läuft die Beisetzung ab
Ganz Norwegen - und Europa - nimmt Abschied: Zum Begräbnis von König Harald V. reisen Royals und Staatschefs an, Tausende säumen die Straßen. Oslo steht vor einem historischen Kraftakt.
- 7. September 2026
Nord- und Ostsee waren im Sommer deutlich zu warm
Nicht nur im Mittelmeer ist das Wasser deutlich wärmer geworden, auch bei uns steigt die Temperatur der Meere. Forscher warnen vor weitreichenden Folgen für die Tierwelt und die Menschen.













