Wer dieser Tage den klaren Nachthimmel beobachtet, sieht im Südwesten in enger Eintracht zwei helle Punkte funkeln. Jupiter und Venus sind nach Sonnenuntergang für unser Auge auf Kuschelkurs. Eine täuschende Zweisamkeit, sind die beiden Planeten unseres Sonnensystem doch Hunderte Millionen Kilometer voneinander entfernt. «Jupiter und Venus haben sich in den vergangenen Wochen und Tagen immer weiter angenähert», sagte der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde, Sven Melchert. Auf ihrer unterschiedlich schnellen Umlaufbahn um die Sonne im Zentrum sind sie sich dieser Tage am nächsten gekommen und entfernen sich dann wieder voneinander. Das vermeintliche Rendezvous des Gasgiganten Jupiter im äußeren und unseres Nachbarn Venus im inneren Sonnensystem ist aber nur ein optischer Eindruck. Die Venus ist derzeit gut 200 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, der größte Planet Jupiter den Sternfreunden zufolge mehr als 860 Millionen. Ab jetzt wird sich der Abstand zwischen beiden Himmelskörpern wieder vergrößern. Am 23. März wird die Sichel des zunehmenden Mondes zwischen beiden am Himmel stehen. «Solche Begegnungen zwischen Jupiter und Venus sind etwa alle zwei Jahre gut zu sehen», sagte Melchert. Die nächste finde ihren Höhepunkt am 12. August 2025, dann allerdings am Morgenhimmel.
Bildnachweis: © Astronomisches Zentrum Martinsbe/AZM/APA/dpa
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Jupiter und Venus in enger Eintracht am Himmel
«Alle zwei Jahre gut zu sehen»: Auf ihrer unterschiedlich schnellen Umlaufbahn um die Sonne im Zentrum sind sie sich dieser Tage Jupiter und Venus näher gekommen.
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