Der Vulkan Besymjanny auf der russischen Halbinsel Kamtschatka hat eine rund zehn Kilometer hohe Aschesäule in die Luft geblasen. Russische Geologen veröffentlichten auch Fotos davon, wie Lava und Dämpfe aus dem Vulkan austraten. Der Besymjanny mit einer Höhe von drei Kilometern gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. Für die Luftfahrt wurde die höchste Gefahrenstufe Rot ausgerufen. Nach Angaben des russischen Zivilschutzes bestand keine Gefahr für bewohnte Gebiete oder Tourismusgruppen. Der Vulkan liegt rund 350 Kilometer von Petropawlowsk-Kamtschatski, der Hauptstadt der Halbinsel, entfernt. Die Halbinsel liegt etwa 6600 Kilometer östlich von Moskau und ist mit etwa 30 aktiven Vulkanen eines der Gebiete mit der weltweit höchsten Konzentration geothermischer Aktivität. Wegen seiner Vulkane, Geysire und Thermalquellen ist Kamtschatka ein Sehnsuchtsziel vieler Naturliebhaber.
Bildnachweis: © Yury Demyanchuk/The Russian Academy of Sciences' Vulcanology Institute/AP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Kamtschatka-Vulkan mit zehn Kilometer hoher Aschewolke
Die 1200 Kilometer lange und bis zu 450 Kilometer breite Halbinsel Kamtschatka zählt rund 160 Vulkane, doch nur die wenigsten davon sind noch aktiv. Die Vulkanregion gehört zum Unesco-Weltnaturerbe.
Meistgelesene Artikel
- 5. August 2026
Drei Tage Ballonzauber und Familienprogramm auf dem Lohwall
Warendorfer Montgolfiade 2026
- 18. August 2026
Taira Löbke setzt dem Jubiläum der Damengarde die Krone auf
Erst die Feuerwehr, dann der Regen und am Ende eine Königin
- 11. August 2026
Einbahnstraße auf der B64: Das müssen Autofahrer jetzt wissen
Fernwärme-Arbeiten in Warendorf sorgen ab 13. August für weiträumige Umleitung
Neueste Artikel
- 5. September 2026
Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.
- 5. September 2026
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 5. September 2026
Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.
- 5. September 2026
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.













