9. September 2026 / Aus aller Welt

Kinder bei Unwetter in Freiburg verletzt

Umgestürzte Bäume, blockierte Straßen, Stromausfall: Ein Unwetter sorgte für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr in der Stadt in Baden-Württemberg. Betroffen war auch Bayern.

Etwa 70 Einsatzkräfte waren mit 20 Fahrzeugen im Einsatz. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 9. September 2026 um 17:56 Uhr

Unwetter über Teilen Süddeutschlands haben Schäden angerichtet, mehrere Menschen wurden verletzt. In Baden-Württemberg gab es in Freiburg mindestens drei Verletzte, darunter zwei Kinder. Die Kinder trugen durch umstürzende Bäume leichte Verletzungen davon, zudem verletzte eine umfallende Baustellenabsperrung einen Menschen, wie die Feuerwehr mitteilte. Ein Streifenwagen der Polizei sei von einem abgebrochenen Ast getroffen worden.

In einigen Teilen der Stadt kam es in der Nacht außerdem zu Stromausfällen, wie der Netzbetreiber Badenova auf seiner Webseite angab. Insgesamt führte das Unwetter im Stadtgebiet zu circa 50 Einsätzen der Feuerwehr, 70 Einsatzkräfte waren im Dienst. Fahrradwege und Straßen waren teils blockiert. Die Gewitterfront sei durchgezogen und die Lage sei im Griff, hieß es.

Gewitter auch in Bayern

Auch über Bayern zogen Gewitter hinweg. Im Ostallgäu fuhr ein Zug gegen einen vom Sturm umgestürzten Baum und entgleiste leicht. «Es gab keine Verletzten», sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West. Mit dem Regionalzug, der auf der Strecke Augsburg - Füssen fährt, seien 15 Fahrgästen unterwegs gewesen. Sie fuhren mit einem Ersatzbus weiter. 

Der Zug wurde nach dem Vorfall in der Nacht am Mittwoch abgeschleppt. Die Strecke blieb nach Angaben der Bayerischen Regiobahn (BRB) aber zunächst weiter gesperrt, zwischen Marktoberdorf und Füssen fuhren Ersatzbusse. Wie lang die Strecke nicht befahrbar ist, ist noch unklar. «Das kann unter Umständen auch noch ein paar Tage dauern», sagte eine BRB-Sprecherin. Die Bahn müsse zunächst prüfen, inwieweit durch den Vorfall die Gleise beschädigt wurden. Der Baum war nahe des Marktoberdorfer Ortsteils Leuterschach umgestürzt.

Darüber hinaus verzeichnete das Polizeipräsidium rund 50 unwetterbedingte Einsätze in der Region - etwa auf Radwege gestürzte Bäume oder verwehte Gartenmöbel. «Es hat ordentlich geblasen, aber es ist glimpflich ausgegangen», bilanzierte der Polizeisprecher.


Bildnachweis: © Philipp von Ditfurth/dpa
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