Mit ihren großen Kulleraugen verdreht eine junge Zwergotter-Dame den Besuchern des Tiergartens im nordrhein-westfälischen Kleve die Köpfe. Das kleine Zwergotter-Mädchen sei am 14. Juli geboren worden, habe aber jetzt den ersten Termin zum Checkup beim Tierarzt gehabt, teilte der Tiergarten am Dienstag mit. Die ersten Wochen habe der putzmuntere Nachwuchs in einer geschützten Wurfhöhle verbracht. Erst mit etwa anderthalb Monaten beginnen Zwergotter, die als Nestflüchter blind und taub zur Welt kommen, die Wurfhöhle zu verlassen. «Unser junger Zwergotter entwickelt sich prächtig», sagte der Tiergartenchef und Tierarzt Martin Polotzek. Man könne täglich beobachten, wie das nun rund 600 Gramm leichte Jungtier immer mutiger werde und sich immer weiter aus der Wurfkiste wage. Es mache einen «sehr aufgeweckten, gesunden Eindruck», so Polotzek. «Dabei hält es seine Familie ganz schön auf Trab und sorgt für frischen Schwung in unserer nun neunköpfigen Zwergottergruppe.» Damit das neue Familienmitglied später von den anderen Ottern gut zu unterscheiden ist, bekam es einen Mikrochip unter die Haut gesetzt. Zwergotter gehören laut Tiergarten aufgrund der zunehmenden Lebensraumzerstörung und der illegalen Jagd mittlerweile zu den gefährdeten Tierarten.
Bildnachweis: © Manuel Funda/Tiergarten Kleve/dpa
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Kleiner Otter wagt sich aus der Wurfhöhle
Mitte Juli ist das Zwergotter-Mädchen im Tiergarten Kleve zur Welt gekommen und hat die erste Zeit in der Wurfhöhle verbracht. Inzwischen traut sie sich heraus und erkundet sie die Welt.
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