13. Februar 2022 / Aus aller Welt

Kölner Rosenmontagswagen fährt dieses Jahr im Stadion

Im vergangen Jahr ist der Karnevalszug in Köln coronabedingt ausgefallen. In diesem Jahr fährt er wieder - jedoch nur kurz. Dafür können die Wagen später in der Stadt bewundert werden.

Nicht vorm Dom, sondern im Stadion: Der Karnevalszug an Rosenmontag sieht in diesem Jahr coronabedingt anders aus.

Nach der coronabedingten Zwangspause vor einem Jahr fährt in Köln an Rosenmontag wieder ein Karnevalszug - allerdings nur auf wenigen hundert Metern im Stadion.

Die Persiflagewagen des Kölner Rosenmontagszugs mit ihren überlebensgroßen Karikaturen sollen jedoch anschließend an etlichen Plätzen der Domstadt für ungefähr 24 Stunden ausgestellt werden. Diesen an die Corona-Schutzmaßnahmen angepassten Plan für den Rosenmontag gab am Samstag das Festkomitee Kölner Karneval bekannt. Das WDR-Fernsehen zeigt den Rosenmontagszug im Stadion live: am 28. Februar von 09.45 bis 13.00 Uhr. Das Erste zeige dann die Höhepunkte ab 14.10 Uhr, teilte der WDR am Samstag mit.

«Brauchtumszonen» an Karneval

Das Festkomitee verteidigte die Entscheidung der Stadt Köln, das gesamte Stadtgebiet an Karneval zur «Brauchtumszone» zu erklären. Damit würden dann überall in der Stadt schärfere Regeln greifen. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hatte den Städten mit der Corona-Schutzverordnung die Möglichkeit gegeben, an Karneval «Brauchtumszonen» auszuweisen. In diesen Bereichen gilt dann «2G plus»: Grundimmunisierte brauchen einen aktuellen negativen Test oder eine Booster-Impfung. Für Feiern, die in diesen Zonen in Innenräumen stattfinden, brauchen auch Geboosterte einen aktuellen Schnelltest.

Das Festkomitee des Kölner Karneval plant für den Rosenmontagszug im Rheinenergie-Stadion nach derzeitigen Vorgaben mit 8800 Zuschauern, die auf ihren erhöhten Sitzplätzen das Erlebnis des Überblicks über ganze Zugabschnitte hätten. Der Verkauf der Karten für 11,11 Euro je Stück soll erst Ende der neuen Woche nach dem Bund-Länder-Treffen starten, bei dem es um weitere Lockerungen gehen dürfte.


Bildnachweis: © Maja Hitij/dpa/Archiv
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