Ein erneuter Vulkanausbruch auf der Nordatlantik-Insel Island ist kurz nach seinem Beginn aller Voraussicht nach bereits wieder zu Ende. Das Ereignis sei zwar noch nicht vollständig vorbei, da in der Region weiterhin zahlreiche kleinere Erdbeben verzeichnet würden, teilte die isländische Wetterbehörde Vedurstofa mit. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Erde über der unterirdischen Magmakammer erneut öffne, nehme aber mit der Zeit immer weiter ab. Analysen zeigten, dass die eigentliche Eruption nur etwas mehr als sechs Stunden gedauert und noch am selben Tag ihr Ende gefunden habe. Das mache sie zum bislang kürzesten Ausbruch der aktuellen Eruptionsserie an der Sundhnúkur-Kraterreihe auf der Reykjanes-Halbinsel im Südwesten von Island. Die Eruption auf der Halbinsel südwestlich der Hauptstadt Reykjavik hatte am Dienstagvormittag ihren Anfang genommen. Dabei war Lava aus einer vorübergehend etwa 1.200 Meter langen Erdspalte gesprudelt. Das Naturspektakel war der elfte Ausbruch dieser Art auf der Halbinsel seit 2021 und der achte seit Dezember 2023. Der nahegelegene Ort Grindavík wurde erneut evakuiert, doch eine akute Gefahr für Menschen in dem Gebiet bestand letztlich nicht.
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Kurzer Vulkanausbruch auf Island geht zu Ende
Die jüngste Eruption auf der isländischen Reykjanes-Halbinsel war allem Anschein nach kurz und schmerzlos. Der Ausbruch scheint ein Ende gefunden zu haben - doch in der Region bebt es weiter.
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