Rund zwei Tage nach dem Ausbruch eines großen Moorbrands im Hohen Venn im deutsch-belgischen Grenzgebiet dauern die Löscharbeiten weiter an. Es gebe zwar keine aktive Flammenfront mehr, teilte das Gouverneursbüro der Provinz in Lüttich heute mit. Es bestünden aber noch einzelne Brandherde auf derzeit insgesamt 200 Hektar. In der Nacht zu Mittwoch hätten demnach 40 belgische und rund 70 deutsche Feuerwehrleute den Brand bekämpft. Auf deutscher Seite bei Aachen entspannte sich die Lage in der Nacht deutlich, wie ein Sprecher der Städteregion Aachen sagte. Es waren demnach zuletzt noch 30 deutsche Rettungskräfte vor Ort, deren Einsatz heute Nachmittag beendet werden sollte. «Unseren Auftrag haben wir vollumfänglich erfüllt. Wir konnten die kritische Linie, also den Übergang zwischen der Vennlandschaft und dem Nadelwald, sichern», hieß es. Das Feuer war am Montag im Hohen Venn in Belgien ausgebrochen. Unter Leitung der Städteregion Aachen wurden zeitweise 250 deutsche Kräfte vor Ort eingesetzt, um eine Ausdehnung des Brandes von der Gras- und Moorlandschaft auf den sogenannten Hochwald zu vermeiden. Um den Brand im belgischen Teil unter Kontrolle zu behalten, sollten heute zwei Hubschrauber in den Niederlanden und in Deutschland in Bereitschaft bleiben. «Wenn das Wetter weiterhin günstig bleibt, sollte die Situation unter Kontrolle bleiben», schrieb das Lütticher Gouverneursbüro.
Bildnachweis: © Ralf Roeger/dmp-press/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Löscharbeiten nach Moorbrand an deutscher Grenze dauern an
Seit Montag brennt es im deutsch-belgischen Grenzgebiet. Mehr als 100 Feuerwehrleute versuchen, das Feuer zu bändigen - noch immer. Trotzdem sind die deutschen Rettungskräfte zufrieden.
Meistgelesene Artikel
- 5. August 2026
Drei Tage Ballonzauber und Familienprogramm auf dem Lohwall
Warendorfer Montgolfiade 2026
- 18. August 2026
Taira Löbke setzt dem Jubiläum der Damengarde die Krone auf
Erst die Feuerwehr, dann der Regen und am Ende eine Königin
- 11. August 2026
Einbahnstraße auf der B64: Das müssen Autofahrer jetzt wissen
Fernwärme-Arbeiten in Warendorf sorgen ab 13. August für weiträumige Umleitung
Neueste Artikel
- 5. September 2026
Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.
- 5. September 2026
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 5. September 2026
Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.
- 5. September 2026
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.













