Nach einer schweren Explosion in einem Wohn- und Geschäftshaus in Madrid ist in den Trümmern ein Todesopfer entdeckt worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr hätten am frühen Sonntagmorgen im Keller die Leiche eines Mannes entdeckt, teilte der Notfalldienst der spanischen Hauptstadt mit. Nach Angaben der Zeitung «El País» war das Opfer 52 Jahre alt. Bei dem Unglück im Viertel Puente de Vallecas im Süden Madrids waren nach amtlichen Angaben 25 Menschen verletzt worden, 3 von ihnen schwer. Die Explosion hatte sich am Samstag gegen 15.00 Uhr ereignet. Die genaue Ursache war auch am Sonntag noch unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Detonation im Erdgeschoss vermutlich durch Gas ausgelöst. Sie riss einen Teil des Hauseingangs und eine Wand zur danebenliegenden Bar ein, wie «El País» und weitere spanische Medien berichteten. Die Bar und die Wohnungen darüber wurden stark beschädigt. Der Zivilschutz der Hauptstadt veröffentlichte auf der Plattform X mehrere Fotos vom Unglücksort. Darauf waren Schäden an der Fassade des Gebäudes, ein zerstörtes Schaufenster sowie die weitgehend zerstörte Inneneinrichtung der Bar und aus dem Rahmen gesprengte Türen zu sehen. Alle neun Wohnungen des Gebäudes wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert. Das Rathaus sagte den Betroffenen Unterstützung bei der Unterbringung zu.
Bildnachweis: © Gustavo Valiente/EUROPA PRESS/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Madrid: Stunden nach Explosion Leiche im Keller gefunden
Eine Explosion erschüttert in Madrid ein Wohn- und Geschäftshaus. Es gibt viele Verletzte. Stunden nach dem Unglück machen Einsatzkräfte im Keller eine traurige Entdeckung.
Meistgelesene Artikel
- 18. August 2026
Taira Löbke setzt dem Jubiläum der Damengarde die Krone auf
Erst die Feuerwehr, dann der Regen und am Ende eine Königin
Barbecue und Live-Musik mit Rainer Migenda zum Ausklang des ersten Sommers im „Zum Kühlen Grunde“
Mit dem 625. Schuss holt sie den Adler von der Stange – Frederik Leve wird Prinzgemahl
Neueste Artikel
- 16. September 2026
Für Kinder tabu: EU-Kommission will Social Media erst ab 13
Schluss damit, dass Kinder am Handy daddeln? In Deutschland und dem Rest der EU könnten soziale Netzwerke künftig erst ab dem Alter von 13 Jahren erlaubt sein. Was plant Brüssel?
- 16. September 2026
Zeuge rettet Kind vor Zug – Mutter muss in Psychiatrie
Eine Mutter bringt ihre vierjährige Tochter an die Gleise, ein Zeuge verhindert im letzten Moment die Katastrophe. Wegen versuchten Mordes stand die Frau vor Gericht. Nun fiel das Urteil.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. September 2026
Für Kinder tabu: EU-Kommission will Social Media erst ab 13
Schluss damit, dass Kinder am Handy daddeln? In Deutschland und dem Rest der EU könnten soziale Netzwerke künftig erst ab dem Alter von 13 Jahren erlaubt sein. Was plant Brüssel?
- 16. September 2026
Zeuge rettet Kind vor Zug – Mutter muss in Psychiatrie
Eine Mutter bringt ihre vierjährige Tochter an die Gleise, ein Zeuge verhindert im letzten Moment die Katastrophe. Wegen versuchten Mordes stand die Frau vor Gericht. Nun fiel das Urteil.













