Die australische Polizei hat einen Mann festgenommen, der mit einem Gewehr 98 Kängurus erschossen haben soll. Die toten Beuteltiere seien Anfang Oktober in einem Gebiet nördlich von Sydney gefunden worden, das zu einem Militär-Areal gehört, teilte die Polizei mit. Damals wurden demnach auch Kisten mit Munition und Patronenhülsen entdeckt. Im Zuge der Ermittlungen sei nun ein 43-Jähriger festgenommen und unter anderem der Tierquälerei beschuldigt worden. Bei Hausdurchsuchungen stellten Beamte mehrere Waffen sicher. Zu dem möglichen Motiv machte die Polizei keine Angaben. Der Mann kam bis zu einem für Januar geplanten Gerichtstermin auf Kaution frei. In Australien stehen einheimische Tiere - also solche, die dort auch vor der Besiedlung des Menschen schon vorkamen - unter besonderem Schutz. Als Reaktion auf die mancherorts sehr hohe Känguru-Population vergeben die Behörden zwar Lizenzen, die es erlauben, die Tiere zu keulen. Derartige Genehmigungen unterliegen aber strengen Auflagen - jegliche Art von Tierquälerei ist strengstens untersagt.
Bildnachweis: © Mark Graham/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mann in Australien soll fast 100 Kängurus erschossen haben
Der Fund liegt schon mehrere Wochen zurück. Nun gelang der Polizei eine Festnahme.
Meistgelesene Artikel
- 15. April 2026
"Zum kühlen Grunde" öffnet am 01. Mai! - Save the Date
Neues Team, alte Tradition: Biergarten-Idylle feiert Comeback
Eintracht-Schützengesellschaft macht ihr Festgelände zur Genusswelt
- 26. März 2026
Blumenstraße wird vorübergehend gesperrt
Baustart in den Osterferien
Neueste Artikel
- 21. April 2026
Florida ermittelt gegen OpenAI nach Waffen-Attacke an Uni
Ein Angreifer, der zwei Menschen auf einem Uni-Gelände in Florida tötete, ließ sich zuvor laut Ermittlern von ChatGPT beraten. Staatsanwälte fordern nun mehr Informationen von der Entwicklerfirma.
- 21. April 2026
Abschied von Mario Adorf in München, Grab an der Riviera
Mario Adorf gehörte über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielern. Nach dem Tod des 95-Jährigen wird es in zwei Ländern Trauerfeiern geben.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 21. April 2026
Florida ermittelt gegen OpenAI nach Waffen-Attacke an Uni
Ein Angreifer, der zwei Menschen auf einem Uni-Gelände in Florida tötete, ließ sich zuvor laut Ermittlern von ChatGPT beraten. Staatsanwälte fordern nun mehr Informationen von der Entwicklerfirma.
- 21. April 2026
Abschied von Mario Adorf in München, Grab an der Riviera
Mario Adorf gehörte über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielern. Nach dem Tod des 95-Jährigen wird es in zwei Ländern Trauerfeiern geben.













