Die Landesfunkhausdirektorin des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) in Sachsen-Anhalt, Ines Hoge-Lorenz, tritt von ihrem Amt zurück. Das teilte der öffentlich-rechtliche ARD-Sender mit. Hoge-Lorenz war erst im Januar 2021 in die Position gekommen. Hintergrund des Rücktritts ist nach ihren Angaben fehlende Transparenz gegenüber dem Sender zu einem beruflichen Detail ihres Ehemannes. Hoge-Lorenz wurde mit diesen Worten zitiert: «Ich habe es vor meinem Amtsantritt als Landesfunkhausdirektorin Sachsen-Anhalt versäumt, klar darüber zu informieren, dass mein Ehemann vor über zehn Jahren in der Causa Foht eine Rolle gespielt hat.» Mit der Causa Foht ist ein Skandal gemeint, der 2011 aufgedeckt wurde. Dem früheren MDR-Unterhaltungschef Udo Foht wirft die Staatsanwaltschaft Betrug, Untreue, Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit zum Nachteil verschiedener mutmaßlich Geschädigter vor. Zusammengefasst stehen Vorwürfe im Raum, dass es ab Februar 2008 Filz und Geldschiebereien gegeben haben soll. Der MDR hatte Foht nach Aufkommen des Skandals gekündigt. Am 1. September beginnt der Prozess gegen ihn. Nach MDR-Angaben bleibt Hoge-Lorenz beim Sender tätig, ab 1. September in der Hauptredaktion Information und Innovation der Programmdirektion Leipzig.
Bildnachweis: © Lukas Schulze/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
MDR-Landesfunkhausdirektorin tritt zurück
Ines Hoge-Lorenz tritt von ihrem Amt zurück. Hintergrund ist nach ihren Angaben fehlende Transparenz gegenüber dem Sender zu einem beruflichen Detail ihres Ehemannes.
Meistgelesene Artikel
- 21. November 2025
„Giebel & Galopp“: Neues Restaurant belebt Warendorfs Gute Stube
Kulinarischer Neustart nach 15 Jahren im Traditionshaus am Marktplatz
Trotz Hells Bells und Disconebel müssen die „Luftpumpen“ ihren Titel abgeben
- 22. November 2025
Dieter Günnewig erhält den Diamantenen Meisterbrief
Sechs Jahrzehnte meisterliche Handwerkskunst in Warendorf
Neueste Artikel
- 5. Dezember 2025
Erstmals Handelsverbot für Haiarten: Artenkonferenz endet
Knapp zwei Wochen haben Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens um den Schutz gefährdeter Tiere und Pflanzen gerungen. Nun endet die Konferenz – mit nicht nur einem Novum.
- 5. Dezember 2025
Getötete 32-Jährige – Leiche und Hände gehören zusammen
Ein DNA-Abgleich bestätigt: Die an der A45 entdeckten Hände stammen von der in Monreal gefundenen Frauenleiche. Der Kopf der Frau bleibt weiterhin verschwunden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 5. Dezember 2025
Erstmals Handelsverbot für Haiarten: Artenkonferenz endet
Knapp zwei Wochen haben Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens um den Schutz gefährdeter Tiere und Pflanzen gerungen. Nun endet die Konferenz – mit nicht nur einem Novum.
- 5. Dezember 2025
Getötete 32-Jährige – Leiche und Hände gehören zusammen
Ein DNA-Abgleich bestätigt: Die an der A45 entdeckten Hände stammen von der in Monreal gefundenen Frauenleiche. Der Kopf der Frau bleibt weiterhin verschwunden.













